ATP-Turnier Gstaad

Ehemalige Top-Ten-Stars in den Halbfinals

Der topgesetzte Michail Juschni scheiterte in Gstaad frühzeitig

Der topgesetzte Michail Juschni scheiterte in Gstaad frühzeitig

Juan Monaco gegen Robin Haase und Fernando Verdasco gegen Pablo Andujar bestreiten am Crédit Agricole Suisse Open in Gstaad die Halbfinals vom Samstag.

Für die grösste Überraschung sorgte in den Viertelfinals der als Nummer 7 gesetzte Holländer Robin Haase, der in der Neuauflage des letztjährigen Finals den Titelhalter und topgesetzten Michail Juschni 3:6, 6:1, 6:4 besiegte. Juschni dominierte zwar den ersten Satz, verlor danach aber den Faden und nach dem ersten Satz elf der nächsten 14 Games. Auf diese Weise zog Haase mit zwei Breaks im Entscheidungssatz auf 5:2 davon. Juschni startete zwar zur Aufholjagd, verkürzte auf 4:5 und wehrte sechs Matchbälle ab, seine zwei Break-Möglichkeiten zum 5:5-Ausgleich vermochte er aber nicht zu nützen. So beendete Haase mit dem siebenten Matchball Juschnis einjährige Regentschaft im Saanenland.

Nicht besser als Juschni erging es auch den beiden andern ehemaligen Turniersiegern: Marcel Granollers (2011) unterlag Landsmann Pablo Andujar ebenso in zwei Sätzen wie Thomaz Bellucci (2009 und 2012) dem Argentinier Juan Monaco.

In den Halbfinals stehen mit Fernando Verdasco, der vor fünf Jahren die Nummer 7 der Welt war, und Juan Monaco, die Nummer 10 vor zwei Jahren, zwei ehemalige Top-Ten-Spieler. Der Argentinier Monaco feierte ausserdem gegen Bellucci seinen 209. Sieg auf Sand, womit er von allen aktiven Spielern auf Sand die Nummer 5 hinter Rafael Nadal (318 Siege), David Ferrer (284), Nicolas Almagro und Tommy Robredo (je 242) ist. Herausgefordert werden Verdasco und Monaco von Robin Haase, einem Spezialisten an Turnieren in Höhenlage (Sieger Kitzbühel, Finalist Gstaad), und Pablo Andujar, der heuer in Rio de Jañeiro sogar gegen Rafael Nadal auf Sand zu zwei Matchbällen gekommen ist.

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