Fedcup

Bacsinszky sichert Schweizer Fedcup-Team den Ligaerhalt

Bacsinszky holte für die Schweiz den entscheidenden dritten Punkt

Bacsinszky holte für die Schweiz den entscheidenden dritten Punkt

Das Schweizer Fedcup-Team schafft den Ligaerhalt in der Weltgruppe II. In Catanduva holt Timea Bacsinszky (WTA 162) im vierten Einzel gegen Brasilien den entscheidenden dritten Punkt.

Timea Bacsinszky (WTA 162) blieb in beiden Einzeln am Samstag und am Sonntag ohne Satzverlust. Die 24-jährige Waadtländerin bestätigte in Catanduva, 400 Kilometer nordwestlich von São Paulo, ihre seit Jahresbeginn aufsteigende Form und behielt vor dem heissblütigen brasilianischen Publikum die Nerven. Nach einem Breakfestival mit sieben Aufschlagdurchbrüchen gewann sie gegen die ein Jahr jüngere Paula Cristina Gonçalves (WTA 289) den ersten Satz 7:5. Nach gut eineinviertel Stunden schlug die Brasilianerin bei Bacsinszkys dritten Matchball einen Return knapp neben die Linie. Damit hatten die Schweizerinnen nach den beiden Erfolgen durch Bacsinszky und Belinda Bencic am Samstag bereits vor dem abschliessenden Doppel alles klar gemacht.

Mit nunmehr 18 Erfolgen im Fedcup (aus 34 Spielen) steht Bacsinszky bereits an sechster Stelle der von Patty Schnyder angeführten ewigen Schweizer Bestenliste.

Zuvor hatte sich im Duell der beiden Nummern 1 die Brasilianerin Teliana Pereira (WTA 92) gegen Bencic (WTA 91) in zwei Sätzen durchgesetzt. Beim Stand von 3:3 gelang Pereira, die mindestens eine Klasse besser spielte als bei ihrer Niederlage am Samstag gegen Bacsinszky, das erste Break. Die 17-jährige Schweizerin kämpfte allerdings nicht nur gegen ihre regelmässige Trainingspartnerin Pereira, sondern auch gegen heissblütige Fans, deren Verhalten teilweise die Regeln der Sportlichkeit überschritten. So störten sie Bencic bei deren Aufschlag konsequent durch Zwischenrufe. Die Folge war eine schlechte Serviceleistung mit insgesamt sieben Doppelfehlern.

Zum Ende des zweiten Satzes gewann die Brasilianerin fünf Games in Serie und ging 6:3, 2:0 in Führung. Im zweiten Durchgang kämpfte sich Bencic nochmals auf 4:4 heran, ehe sie die letzten beiden Games verlor. Beim dritten Matchball unterlief ihr nach 1:32 Stunde Spielzeit ein Vorhand-Fehler. Es war Bencic' erste Niederlage in ihrem vierten Einzel im Teamwettbewerb. Eine, aus der sie für die Zukunft allerdings viel wird lernen können.

Weltgruppe II. In Catanduva (Sand): Brasilien - Schweiz 1:3. In s'Hertogenbosch (Halle, Sand): Holland - Japan 3:2. In Linköping (Halle): Schweden - Thailand 4:0. In Bukarest (Sand): Rumänien - Serbien 4:1. - Die Sieger spielen nächstes Jahr in der Weltgruppe II, die Verlierer in der Kontinentalzone.

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