Berglauf

Der Neue macht den Anfang: Die Jura Top Tour startet in die nächste Ausgabe

Hägendorf, Matzendorf, Dornach, Mümliswil-Ramiswil, Grenchen, Olten, Solothurn, Oensingen und Moron waren bereits dabei. Jetzt zählt auch Lostorf mit dem Froburg-Berglauf zu den Startorten der Jura-Top-Tour.

Hägendorf, Matzendorf, Dornach, Mümliswil-Ramiswil, Grenchen, Olten, Solothurn, Oensingen und Moron waren bereits dabei. Jetzt zählt auch Lostorf mit dem Froburg-Berglauf zu den Startorten der Jura-Top-Tour.

Mit der Premiere des Froburg-Berglaufs startet heute die Jura Top Tour 2019. Die Läufer erwartet eine abwechslungsreiche Strecke mit steilen Aufstiegen und einer Abfahrt zum Schluss.

Die Jura-Top-Tour, die 2001 als Nachfolgerin der «Solothurner Berglaufserie» ins Leben gerufen wurde, zählt heuer erstmals zehn Läufe. Als Neuling macht der Froburg-Berglauf mit Start in Lostorf und Ziel oberhalb von Trimbach gleich den Auftakt zur diesjährigen Ausgabe. Er ist gut acht Kilometer lang mit einer Steigung von rund 470 Höhenmetern. Gestartet wir in diversen Alterskategorien. Neben den Läufern nehmen auch die Nordic Walker die neue Jura-Top-Tour-Strecke erstmals in Angriff.

Dass das Organisieren der Bergläufe aufwendig ist, erfährt gerade der Laufverein Froburg. «Es gibt noch sehr viel zu tun», sagte Stefan Krebs zwei Tage vor dem Startschuss. Gestern Abend wurde der Grossteil der Streckenmarkierung angebracht. Und auch heute wirds nochmals stressig. Weil die Dreirosenhalle erst ab 16 Uhr frei ist und die Festwirtschaft eingerichtet werden muss. «Der Finish ist sehr anstrengend», so Krebs, der auf die Hilfe von gut 50 Helfern zählen kann.

Froburg-Berglauf in Lostorf

Froburg-Berglauf in Lostorf

Die Jura-Top-Tour 2019 beginnt mit dem neuen Berglauf in Lostorf.

Es geht nicht nur rauf

Die Strecke ist anspruchsvoll: Schon kurz nach dem Start erwartet die Läufer einer der steilsten Abschnitte der gesamten Strecke. Der zirka einhundert Meter lange Aufstieg wird den Puls der Läufer gleich zu Beginn in die Höhe schnellen lassen. Danach geht es vorerst auf Feldwegen Richtung Mahren. Auf dieser geraden Strecke ändert auch die Unterlage erstmals von Teerbelag zu Kies. Die Strecke wechselt auf den ersten Kilometern einige Male von Auf- zu Abstieg und umgekehrt. Die Höhenunterschiede sind indes nie sehr gross.

Erst in Mahren beginnt die eigentliche Steigung. Es geht vorerst wieder auf einer Teerstrasse dem Schloss Wartenfels entgegen und somit wieder in Richtung Lostorf. Das Schloss selbst bekommen die Läufer allerdings nicht aus nächster Nähe vor Augen. Stattdessen wird der Tross kurz vorher auf die erste lange Schlaufe in den Wald abbiegen. Es folgt eine fast fünf Kilometer lange, gleichmässige sowie konstante Steigung mit nur zwei Kurven. Für die Athleten wird es entscheidend sein, auf ebendieser langen Passage schnell den Rhythmus zu finden.

Auch wenn sich der Aufstieg vorwiegend im Wald befindet, bekommen die Läufer ab und zu die Chance, den schönen Ausblick zu geniessen. Wem die Zeit dafür bleibt, der kann in den unteren Regionen durch die kleinen Lichtungen einen grossartigen Ausblick auf Lostorf und später über die Stadt Olten geniessen. Die mit Abstand schönste Kulisse offenbart sich den Teilnehmern jedoch bei Kilometer sieben. Auf dem höchsten Punkt des ganzen Laufs angekommen, kann man nämlich die wunderbare Aussicht von der Sonnenweide aus bewundern.

Mindestens 300 Starter

Das Ziel ist jedoch auf 860 Höhenmetern noch nicht ganz erreicht. Es folgt ein rund ein Kilometer langer Abstieg Richtung Ziellinie. Diese befindet sich beim Restaurant Froburg auf etwas mehr als 800 Höhenmetern. Die meisten Starter werden sich spätestens jetzt dem Panorama widmen. Im Anschluss werden sie im Bus nach Lostorf zurückgefahren. Die Rangverkündigung sowie der Pasta-Plausch für die Läufer findet in der Dreirosenhalle in Lostorf statt.

Dort können sich die Athleten bereits etwas erholen und über den zweiten Berglauf der Jura-Top-Tour diskutieren, der am 26. April in der Tüfelsschlucht in Hägendorf stattfindet. Am Froburg-Berglauf sollen heute mindestens 300 Läufer am Start sein, so Stefan Krebs: «Mit 300 haben wir kalkuliert. Das sollten wir problemlos erreichen. Vor zwei Wochen waren erst 70, 80 Namen auf der Startliste. Am Mittwoch waren es aber bereits gut 250.»

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