Nach Sturm
Lauberhorn-OK-Chef: «Wir sind sehr zuversichtlich»

Optimistisch hinsichtlich der Lauberhornrennen vom Freitag bis Sonntag gab sich am Freitagmorgen im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio SRF OK-Chef Urs Näpflin.

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Die Lauberhorn-Abfahrt dürfte stattfinden – im Bild der «Hanneggschuss».

Die Lauberhorn-Abfahrt dürfte stattfinden – im Bild der «Hanneggschuss».

KEYSTONE

Näpflin sagte, es gebe eine gute Chance für eine Wetterberuhigung am Samstagmittag, also dem Zeitpunkt, zu dem die Abfahrt in Wengen stattfinden soll.

Er glaube, dieses Rennen sei nicht in Gefahr: "Im Gegenteil, wir sind sehr zuversichtlich". Der Slalom vom Sonntag könne ohnehin stattfinden.

Für die Kombination von (heute) Freitag hat das OK wetterbedingt eine Änderung des normalen Ablaufs vorgenommen: Zuerst geht der Slalom über die Bühne und erst dann die Abfahrt.

Lauberhornabfahrt: Alle Sieger seit 1997 1997: Kristian Ghedina (Italien)
18 Bilder
1998: Hermann Maier (Österreich)
1999: Lasse Kjus (Norwegen)
2000: Josef Strobl (Österreich)
2002: Stephan Eberharter (Österreich)
2003: Stephan Eberharter (Österreich)
2005: Michael Walchhofer (Österreich)
2006: Daron Rahlves (USA)
2007: Bode Miller (USA)
2008: Bode Miller (USA)
2009: Didier Défago (Schweiz)
2010: Carlo Janka (Schweiz)
2011: Klaus Kröll (Österreich)
2012: Beat Feuz (Schweiz)
2013: Christian Innerhofer (Italien)
2014: Patrick Küng (Schweiz)
2015: Hannes Reichelt (Österreich)
2016: Aksel Lund Svindal (Norwegen)

Lauberhornabfahrt: Alle Sieger seit 1997 1997: Kristian Ghedina (Italien)

Keystone

Sturm wütete im Kanton Bern

Das Sturmtief "Egon" hat im Kanton Bern mehrere Bäume entwurzelt, Bauabschrankungen umgeweht und für Stromausfälle gesorgt. Verletzt wurde niemand, wie die Kantonspolizei am Freitagmorgen auf Anfrage bekanntgab.

26 Meldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet gingen im Zusammenhang mit dem Sturm bis Freitag, 8 Uhr bei der Polizei ein, so Mediensprecher Dominik Jäggi. Vereinzelt wurden auch Gerüstteile auf die Strasse geweht und in Evilard/Leubringen und in Frinvillier im Berner Jura fiel der Strom aus.

Auf den Anhöhen der Gemeinde Mühleberg blies der Wind gemäss einem Communiqué des Wetterdiensts Meteonews auch besonders heftig: Im Gebiet Stockeren wurde eine Böe von 100 Kilometern pro Stunde registriert. Noch heftiger blies der Wind im Kanton Bern auf dem Chasseral (144 km/h), dem Bantiger (130) und dem Jungfraujoch (117).

In der Stadt Bern kämpften die städtischen Verkehrsbetriebe Bernmobil am frühen Freitagmorgen mit eisigen Strassen an abschüssigen Stellen: Per Twitter meldete das Unternehmen Unterbrüche auf den Linien 12, 15 und 19. Um etwa 8.30 Uhr waren aber alle Probleme laut Twitter-Meldungen behoben.

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