Langlauf

Fähndrich wieder im Halbfinal out

Brillante Qualifikation beim Sprint-Weltcup in Planica: Laurien van der Graaff absolvierte den Prolog als Schnellste

Brillante Qualifikation beim Sprint-Weltcup in Planica: Laurien van der Graaff absolvierte den Prolog als Schnellste

Wie beim Langlauf-Weltcup in Davos sorgt auch beim Sprint in Planica Nadine Fähndrich für das beste Schweizer Resultat bei den Frauen.

Die Luzernerin scheiterte erneut im Halbfinal, holte aber mit dem 8. Schlussrang ihr bestes Resultat in dieser Saison. Fähndrich belegte im langsameren zweiten Halbfinal den 4. Platz und schaffte so auch über die Zeit den Finaleinzug nicht.

In der Qualifikation hatten die Schweizerinnen mit der besten Zeit für Laurien van der Graaff und der dritten für Fähndrich brilliert. Bei garstigen Bedingungen mit strömendem Regen und Hagel im slowenischen Skisprung-Mekka vergab Van der Graaff ein besseres Resultat durch Pech und Unvermögen. In ihrem Viertelfinal verlor sie kurz nach dem Start einen Stock, schaffte schnell wieder den Anschluss, versuchte aber im Anstieg zu ungestüm an die Spitze vorzustossen und stürzte. So blieb nur der 21. Schlussrang. Die 23-jährige Alina Meier gewann als 24. erstmals Weltcup-Punkte.

Enttäuschend schnitten die Schweizer Männer ab. Einzig der Schwyzer Roman Schaad qualifizierte sich als 30. hauchdünn für die K.o.-Runden - eine Hundertstel vor dem eigentlich stärksten Schweizer Sprinter Jovian Hediger. Im Viertelfinal war Schaad aber chancenlos.

In Abwesenheit von Weltcup-Leader Johannes Hösflot Klaebo feierte der Franzose Lucas Chanavat seinen ersten Weltcupsieg, bei den Frauen siegte die Schwedin Jonna Sundling.

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