Ski alpin
Armee und Zivilschutz im Dauereinsatz: Das Chuenisbärgli ist bereit

Am Donnerstagabend hat es in Adelboden begonnen zu schneien. Noch in der Nacht auf Freitag machten sich 55 Angehörige von Armee und Zivilschutz daran, die Weltcup-Piste vom Neuschnee zu befreien. Für das Rennen am Samstag wird schönes Wetter erwartet.

Martin Probst
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Adelboden ist bereit für den Riesenslalom
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Armee, Zivilschutz und weitere Helfer sind im Dauereinsatz.
Auch Sportminister Ueli Maurer ist in Adelboden. hier auf der Engstligenalp.
Schnee so weit das Auge reicht und dies nicht zu knapp: In Adelboden hat es auch letzte Nacht geschneit.
Ein Helfer räumt im Zielraum den Schnee weg.
Der Zivilschutz im Einsatz in Adelboden.

Adelboden ist bereit für den Riesenslalom

Keystone

In Adelboden war man vorbereitet. 55 Angehörige von Armee und Zivilschutz wurden am Donnerstagabend auf Pikett gestellt. Der Grund: Die Wetterprognosen sagten heftige Schneefälle voraus. Und prompt begann es zu schneien.

Für Rennchef Hans Pieren kein Problem. «Der Alarm wird ausgelöst, wenn knapp fünf Zentimeter Neuschnee auf die Piste gefallen sind. Das ist die Menge, die man vom Gewicht her noch wegrutschen kann. Nachts um 3 Uhr war es so weit und es wurde mit dem Ausrutschen des Neuschnees begonnen.» 25 Armeeangehörige sowie 30 Zivilschützer aus dem Saanenland und dem Kanton Uri arbeiteten die ganze Nacht.

Doch der Schneefall setzte nicht aus und irgendwann kamen die fleissigen Helfer an ihre Grenzen. Die Neuschneemengen konnten nicht mehr weggerutscht werden. Doch auch darauf sind Pieren und seine Crew vorbereitet. Nun kommen Pistenmaschinen zum Einsatz, die die Piste für das Rennen vom Samstag präparieren.

Am Samstag wird es gemäss Meteo Schweiz trocken und vorübergehend schön mit 2 bis 4 Stunden Sonnenschein. Einem Skifest in Adelboden steht nichts im Weg. Auch dank des grossen Einsatzes der Helfer.