Rotseelauf Ebikon: Zentralschweizer zeigen starke Leistungen

Rund 1000 Teilnehmende eröffneten mit dem 50. Rotseelauf in Ebikon die regionale Strassenlauf-Saison. Die Zugerin Myriam Keiser und Yves Cornille (LR Gettnau) glänzen mit Podestplätzen.

Stefanie Barmet
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Frühlingshafte Temperaturen machten den Rotseelauf zu einem einmaligen Lauferlebnis. (Bild: Nadia Schärli, Luzern/Ebikon, 6. April 2019)

Frühlingshafte Temperaturen machten den Rotseelauf zu einem einmaligen Lauferlebnis. (Bild: Nadia Schärli, Luzern/Ebikon, 6. April 2019)

Jubiläumswürdiges Laufwetter sorgte am Samstag für gute Stimmung in Ebikon. Rund 1000 Lauf- und Walkingbegeisterte absolvierten die 50. Austragung des Rotseelaufes. Von den tollen äusseren Bedingungen profitierte auch Myriam Keiser. «Das Wetter war ideal, weder zu heiss noch zu kalt. In einem derart grossen Feld eine so schöne Strecke zu laufen, hat Spass gemacht», sagt die 26-Jährige aus Rotkreuz.

Im Hauptrennen der Frauen über 10 km lief die Athletin des TSV Rotkreuz hinter der Schweizer-10-km-Meisterin Nicole Egger (35:26,4/LV Langenthal) und Melanie Njoki Friedli (37:15,7; ST Bern) auf Rang 3. Mit einer Zeit von 37:55,7 Minuten unterbot die Zugerin ihre Zeit aus dem Vorjahr um mehr als zwei Minuten. «Diese Steigerung überrascht mich. Bei den letzten zwei Teilnahmen hatte ich mit Seitenstechen zu kämpfen, weshalb ich nicht allzu gute Erinnerungen an diesen Lauf habe. Nun bin ich ohne Erwartungen an den Start gegangen. Das scheint das Erfolgsrezept gewesen zu sein.»

Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
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Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)
Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)

Impressionen vom Rotseelauf in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, Luzern, 6. April 2019)

Marathondebüt im Herbst

Der Rotseelauf gilt wegen mehrerer Steigungen nicht als schneller Lauf. Dennoch blieb die Zugerin nur eine halbe Minute über ihrer 10-km-Bestzeit, die sie vor zwei Wochen an der Schweizer Strassenlaufmeisterschaft in Uster aufgestellt hatte. Bereits als Kind nahm sie an Leichtathletik-Trainings teil, trainierte parallel dazu auch Geräteturnen. «Ich entschied mich für die Leichtathletik und nehme seit 2015 regelmässig an Läufen teil.» Die medizinische Praxisassistentin absolviert fünf Trainingseinheiten pro Woche. «Am Laufen gefällt mir die Flexibilität. Man braucht lediglich Laufschuhe und kann so überall diesem Sport frönen.» Jahr für Jahr konnte sie ihre Bestzeiten über die Distanzen von 1000 m bis hin zum Halbmarathon steigern. «Meine Leistungssteigerung ist umso erstaunlicher, als ich wegen einer Fussverletzung in den Monaten November und Dezember eine komplette Laufpause einlegen musste. Möglicherweise hat diese Pause meinem Körper gutgetan.»

Als Vorbereitung auf die Bahn-Saison wird die 26-Jährige mit ihrer Trainingsgruppe über Ostern für 10 Tage nach Spanien reisen. «Auf der Bahn liegt mein Fokus auf der 5000-m-Distanz. Ich möchte meine Bestzeit senken und an der SM ein gutes Rennen zeigen. Im Herbst werde ich meinen ersten Marathon laufen.» Bei den Männern heisst der Sieger Kadi Nesero (32:11,1). Der Aarauer siegte 35 Sekunden vor dem Huttwiler Yves Cornillie (LR Gettnau). Der 20-Jährige zeigte sein Potenzial auf den längeren Distanzen einmal mehr auf.

Rangliste unter: www.rotseelauf.ch

50. Rotseelauf Hauptlauf (10 km). Männer (Overall): 1. Nesero Kadi (Aarau) 32:11,2. 2. Yves Cornillie (Huttwil/LR Gettnau 32:45,7. 3. Lukas Stähli Lukas (Aarau) 32:50,2. 4. Marco Trummer (Spiez) 34:02,6. 5. Remo Betschart (Bürglen) 34:13,2. Ferner: 8. Michael Eggenberger (Hünenberg See) 35:22,7. 9. Arlen Schmidt (Zug) 35:26,1). 13. Tobias Renggli (Buchrain) 35:47,4. 15. Flavio Rieder (Römerswil) 35:50,1. 16. Andreas Zeder (Beromünster) 35:56,7. 17. Manuel Blank (Ennetbürgen) 36:02,9. 18. Robert Hammig (Sursee) 36:03,7. 19. Daniel Wicki (Luzern) 36:13,3. Frauen: 1. Nicole Egger (Langenthal) 35:26,4. 2. Melanie Njoki Friedli (Bern) 37:15,7. 3. Myriam Keiser (Rotkreuz) 37:55,7. 6. Doris Nagel (Hünenberg) 38:27,5. Ferner: 8. Olivai Keiser (Oberwil bei Zug) 39:41,5. 10. Andrea von Ah (Cham) 41:54,2. 13. Gloria Müller (Unterägeri) 42:42,7. 14. Simone Evans (Buonas) 43:01,5. 15. Lara Droz (Emmetten) 43:06,1. 16. Elian Huwiler (Unterägeri) 43:15,4. 17. Caroline Heeb (Oberrüti) 43:19,4. 18. Michèle Rudolf (Hitzkirch) 43:44,4. 20. Isabel Baumgartner (Kriens) 44:04,3).