Beachvollebyall
Schweizer Meisterschaften: Zentralschweizer Teams schielen auf die Medaillen

Am Freitag beginnen im Luzerner Lido die Schweizer Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren im Beachvolleyball. 17 Zentralschweizer Teams sind vertreten.

Stefanie Meier
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Wie letztes Jahr kommen die Zuschauerinnen und Zuschauer auch heuer in den Genuss von hochstehendem Beachvolleyball.

Wie letztes Jahr kommen die Zuschauerinnen und Zuschauer auch heuer in den Genuss von hochstehendem Beachvolleyball.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 20. August 2021)

Die Nachwuchsabteilung von Volley Luzern führt einmal mehr die Schweizer Meisterschaften der Swiss Volley Junior Beachtour durch. Das Lido Luzern bietet die optimale Infrastruktur für diesen Höhepunkt. «Gespielt wird auf sieben Feldern. Es gibt zwei Center Courts und fünf Side Courts – alle ausgestattet mit Zuschauertribünen», sagt Max Meier, OK-Präsident des Turniers.

Zu bestaunen gibt es die schweizweit besten Volleyballspielerinnen und -spieler. So starten morgen die Frauen und Männer der Kategorien U19 und U23 ins Turnier. Am Samstagnachmittag werden die Finals ausgetragen. Ebenfalls am Samstag spielen die Frauen und Männer in den Kategorien U15 und U17, die dann ihre Finalspiele am Sonntag absolvieren. Max Meier setzt sich in seiner Doppelrolle als OK-Präsident und Trainer bei Volley Luzern seit Jahren für die Verbreitung und Förderung des Volleyballsports ein. Es handelt sich dabei um die zweitgrösste Teamsportart der Schweiz. Umso mehr freut sich Meier über das grosse Teilnehmerfeld, bestehend aus 108 Teams mit insgesamt 216 Spielerinnen und Spielern.

Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld

Heuer sind alle Top-Teams auf nationaler Ebene am Start, unter anderem zwei Kaderteams von Swiss Volley bei den Frauen U23. Gerade bei den Frauen sei das Niveau sehr hoch, erklärt Meier. «Und das nicht nur im internationalen Vergleich. Auch die Juniorinnen verzeichneten an den Nachwuchsmeisterschaften sehr gute Resultate.» Bei den Männern würde es noch etwas ruhiger zu- und hergehen. Doch der Sport boomt und das Athletenfeld nimmt zu, was Meier positiv stimmt.

Max Meier, OK-Präsident des Turniers.

Max Meier, OK-Präsident des Turniers.

Bild: Sara Schuppan

Aus Zentralschweizer Sicht stehen insgesamt 17 Teams im Einsatz. Zu den Mitfavoritinnen bei den U23-Frauen gehören sowohl Michaela Nussbaumer und Anouk Kressler wie auch Sandrine Giroud und Lea Toschini. Vor zwei Jahren holte das Duo Nussbaumer/Giroud den Titel bei den Frauen U19. Im letzten Jahr winkte Bronze bei den Frauen U23. Und nun kämpfen die jungen Spielerinnen erneut um Edelmetall. Ebenso gilt es, das U19-Duo Tim Amrein und Luc Flückiger auf der Rechnung zu haben.

Der Modus verspricht Spannung

Der Modus nennt sich Double-Elimination. Ein Team scheidet erst aus, wenn es zwei Matches verloren hat. Verliert es eine Partie, kann es sich noch immer bis ganz nach vorne kämpfen. «Dieser Modus verspricht Höchstspannung bis zum Schluss», sagt Meier und hofft erneut auf einen grossen Zuschaueraufmarsch im Lido. Im Vorjahr durfte man über 2200 zahlende Besucherinnen und Besucher begrüssen. Wer sich im Strandbad Lido aufhält, hat freien Zugang zum Spielbetrieb– und umgekehrt. Laut Meier sind nicht nur die Zuschauerinnen und Zuschauer dem Sport gut gesinnt. Auch die Sponsoren sind alle wieder mit an Bord und tragen gemeinsam mit Swiss Volley, der Stadt und dem Kanton Luzern zum guten Gelingen des Anlasses bei. Und Meier selbst? Er ist wie immer die Ruhe selbst, obwohl die Wetterprognosen nicht nur Sonnenschein ankünden. In der Volleyballszene ist er ein fester Begriff. So langsam aber liebäugelt er mit etwas mehr Freizeit.

«Volley ist mein Leben – ganz ohne wird es nicht gehen»

, gesteht Max Meier und kündigt an, etwas kürzerzutreten, nachdem 2024 Volley Luzern nicht mehr Organisator des Turniers sein wird.

Hinweis
Spielplan, Resultate und Livestream: beachsm-luzern.ch