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Schweizer Nationalteam nimmt an digitalem Rennen teil

Stefan Küng wird bei "The Digital Swiss 5" nicht für sein Team Groupama-FDJ, sondern für die Schweizer Nationalmannschaft antreten

Stefan Küng wird bei "The Digital Swiss 5" nicht für sein Team Groupama-FDJ, sondern für die Schweizer Nationalmannschaft antreten

Der Strassen-WM-Dritte Stefan Küng und Mountainbike-Olympiasieger Nino Schurter sind die prominentesten Namen im Aufgebot von Swiss Cycling für das anstehende digitale Radrennen «The Digital Swiss 5».

Zur hochklassigen Schweizer Auswahl gehören neben dem Thurgauer Küng und dem Bündner Schurter auch Michael Albasini, Stefan Bissegger, Silvan Dillier, Matteo Badilatti, Filippo Colombo, Claudio Imhof und Michael Schär. Zwei bis drei weitere Fahrer werden voraussichtlich noch dazukommen. Wer an welchem Renntag zum Einsatz kommen wird, steht noch nicht fest.

Da die Tour de Romandie und auch die Tour de Suisse aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden mussten, kommt es zur Premiere von "The Digital Swiss 5". Die Zahl 5 steht dabei für die Anzahl der kurzen, rund eine Stunde dauernden Indoor-Cycling-Rennen. Diese werden vom Mittwoch, 22. April, bis Sonntag, 26. April, jeweils am Vorabend durchgeführt und ab 17 Uhr vom Schweizer Fernsehen übertragen. Pro Team und Tag treten jeweils drei Fahrer gegeneinander an - jeder bei sich zu Hause auf der Rolle. Das verbindende Element ist die Software des tschechischen Indoor-Training-Anbieters Rouvy.

Während die Fahrer auf ihren Monitoren die Original-Streckenabschnitte der Tour de Suisse und ihre jeweilige Position im Rennen in Echtzeit als Videobild vor sich sehen, gibt das Programm den jeweiligen Widerstand auf die Pedale - angepasst an die echte Topografie der Strecke. Ergänzt wird die virtuelle Streckensimulation mit realen Livebildern und Leistungsdaten der Profis.

"In dieser schwierigen Zeit ist es für uns wertvoll, eine alternative Wettkampf-Möglichkeit zu erhalten. Das Format ist neu, niemand verfügt über Erfahrungswerte. Wir freuen uns auf die Rennen und sind gespannt, wie sie sich entwickeln werden", sagt Strassen-Nationaltrainer Marcello Albasini.

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