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Zwei Matchbälle für Joan Mir zum MotoGP-Titelgewinn

Joan Mir führt im WM-Klassement mit grossem Vorsprung vor dem Franzosen Fabio Quartararo (Yamaha) und seinem spanischen Landsmann und Suzuki-Teamkollegen Alex Rins

Joan Mir führt im WM-Klassement mit grossem Vorsprung vor dem Franzosen Fabio Quartararo (Yamaha) und seinem spanischen Landsmann und Suzuki-Teamkollegen Alex Rins

Zum Gewinn des MotoGP-WM-Titels reicht dem Spanier Joan Mir ein Podestplatz am Sonntag im GP von Valencia (Start 14.00 Uhr) oder eine Woche später im portugiesischen Portimao.

Der seit Mitte August sehr konstant fahrende Suzuki-Fahrer Mir, der im Gesamtklassement vor den letzten zwei Saisonrennen mit 37 Punkten Vorsprung führt, startete nicht ideal ins zweite GP-Wochenende in Valencia. Der Mallorquiner belegte am ersten Trainingstag in der kombinierten Liste nur den 12. Rang, auch kam er am Nachmittag einmal zu Fall. Der 23-Jährige, am letzten Sonntag auf der gleichen Strecke siegreich, büsste auf den Australier Jack Miller (Ducati) 0,367 Sekunden ein.

Alex Rins - Teamkollege, Landsmann und WM-Konkurrent von Mir - war am Freitag als Neunter trotzdem nur minim schneller. Der WM-Zweite Fabio Quartararo (Yamaha) belegte mit sieben Zehnteln Rückstand gar nur den 16. Rang. Sehr wenig spricht für eine Spitzenplatzierung des Franzosen, womit er den ersten WM-Titel von Suzuki in der Königsklasse seit 20 Jahren (Kenny Roberts Junior) womöglich noch hinauszögern könnte.

In der Moto2-Klasse klassierte sich Tom Lüthi am ersten Trainingstag im 13. Rang. Der Berner, der fünf Tage zuvor im ersten Rennen in Valencia die Top 15 verpasst hatte, verlor auf die Tagesbestzeit des Spaniers Jorge Navarro drei Zehntel. Um einiges grösser war der Rückstand von Moto3-Fahrer Jason Dupasquier, der als 27. fast eine Sekunde auf den Italiener Tony Arbolino verlor.

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