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Kann Lüthi die Titelentscheidung auch in Malaysia verhindern?

Der Südafrikaner Brad Binder führt das Moto2-Feld an vor Luca Marini, dem spanischen WM-Leader Alex Marquez und dem Emmentaler Tom Lüthi

Der Südafrikaner Brad Binder führt das Moto2-Feld an vor Luca Marini, dem spanischen WM-Leader Alex Marquez und dem Emmentaler Tom Lüthi

Tom Lüthi muss im vorletzten Saisonrennen in Malaysia (Sonntag, 6.20 Uhr MEZ) vier Punkte mehr holen als WM-Leader Alex Marquez, um die Entscheidung im Kampf um den Moto2-Titel hinauszögern zu können.

Auf dem Circuit von Sepang waren die zwei Kalex-Fahrer Tom Lüthi und Alex Marquez am Freitag ähnlich schnell unterwegs. Der Emmentaler, der zuletzt in Japan (2. Platz) und Australien (3.) mit den ersten Podestplätzen seit vier Monaten überzeugen konnte, reihte sich am ersten Trainingstag als Sechster ein. Allerdings war der Spanier, der in den drei Überseerennen zuletzt ohne Top-3-Platzierung geblieben war, als Dritter um zwei Zehntel schneller.

Auch aufzupassen gilt es auf Brad Binder. Der zuletzt auf Phillip Island zum dritten Mal in dieser Saison siegreiche Südafrikaner war in Malaysia nach den ersten zwei Trainingssessions Vierter. Die Tagesbestzeit verzeichnete Binders KTM-Teamkollege Jorge Martin.

Lüthi verlor knapp sechs Zehntel auf den Spanier. Deutlich mehr Zeit büssten die zwei anderen Schweizer Moto2-Fahrer ein. Der Oberaargauer Dominique Aegerter klassierte sich am Freitag im 20. Rang (1,346 Sekunden zurück). Dem Zürcher Jesko Raffin blieb mit über zwei Sekunden Rückstand nur der 25. Platz.

Damit Marquez in Malaysia noch nicht Weltmeister wird, muss der WM-Zweite Lüthi seinen Rückstand von 28 Punkten (214:242) auf den Katalanen um mindestens vier Punkte verringern. Auch Binder (209) hat noch intakte Titelchancen. Ein Rennsieg gibt 25 Punkte.

Das 19. und letzte Saisonrennen findet am 17. November in Valencia statt.

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