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GP Monaco findet in diesem Jahr nicht statt

Wie in Vietnam wird vorerst auch kein Formel-1-Rennen in den Niederlanden, Spanien und Monaco stattfinden

Wie in Vietnam wird vorerst auch kein Formel-1-Rennen in den Niederlanden, Spanien und Monaco stattfinden

Der GP von Monaco fällt in diesem Jahr zum ersten Mal seit 1954 aus. Die Organisatoren des Stadtkurses müssen vor dem Coronavirus kapitulieren.

Bevor der "Automobile Club de Monaco" seinen Entscheid bekannt gab, hatte die Formel 1 ihre drei im Mai angesetzten Rennen in den Niederlanden (3. Mai), Spanien (10. Mai) und Monaco (24. Mai) offiziell verschoben. Während die Grands Prix auf den permanenten Rennstrecken in Zandvoort und Barcelona womöglich im August nachgeholt werden können, gab es für das Rennen an der Côte d'Azur keine Lösung.

Für den Aufbau des Kurses und der Installationen sind sieben Wochen Arbeit nötig, während drei Wochen wird die Strecke benutzt und danach dauert die Demontage weitere drei Wochen. Eine solche Aufbauarbeit kann nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden und schon gar nicht im August, wenn in der Region Hochsaison ist. Erstmals fand der GP von Monaco 1929 statt, seit 1955 war er in jedem Jahr Teil des Formel-1-Kalenders gewesen.

Nach den erneuten Verschiebungen und der Absage des traditionsreichsten Rennen hoffen die Rennserie und der Weltverband FIA, dass die Saison "nach dem Mai" beginnen kann. Der Entscheid, im Mai nicht zu starten, sei gemeinsam mit den Rennveranstaltern in Zandvoort, Barcelona und Monte Carlo getroffen worden, hiess es in einer Mitteilung. Ziel sei es, die Gesundheit und Sicherheit der reisenden Angestellten der Teams und der Fans zu gewährleisten.

In der vergangenen Woche war der Saisonstart in Melbourne kurzfristig abgesagt worden, nachdem es einen Coronavirus-Fall beim britischen Rennstall McLaren gegeben hatte. Danach waren auch die Grand Prix in Bahrain und Vietnam auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden. Das als vierter WM-Lauf geplante Rennen in China war wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Epidemie im Land bereits vorher verlegt worden.

Ursprünglich sollten in diesem Jahr 22 Grands Prix gefahren werden, das wäre ein Rekord gewesen. Die Formel 1 und die FIA prüfen nun neue Kalendervorschläge. Ziel sind dem Vernehmen nach mindestens 17 Rennen. Dafür wurde auch die für August geplante Sommerpause auf März/April vorgezogen.

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