«Schulden auf Null»

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone soll den Sauber-Rennstall gerettet haben

Bernie Ecclestone

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Letzte Saison wäre der Sauber-Rennstall fast pleitegegangen. Die angekündigten Millionen aus Russland kamen nicht. Dass das Team noch fährt, ist offenbar Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone zu verdanken.

Es grenzt an ein Wunder, dass Sauber 2014 überhaupt am Start steht. Millionen-Betreibungen und ein Schuldenberg gefährdeten Mitte letzter Saison den Betrieb. Doch inzwischen habe sich die Lage etwas beruhigt, heisst es im Umfeld des Teams, das zurzeit im sportlichen Tief steckt. Wie ist das möglich? Haben sich die Millionenschulden in Luft aufgelöst?

Vor 14 Tagen wurde im Fahrerlager von Bahrain laut „Schweiz am Sonntag" herumgereicht, dass der Retter von Hinwil einen prominenten Namen habe: Bernard Charles Ecclestone. «Big Bernie» himself, der unverwüstliche Formel-1-Strippenzieher, soll den Hinwilern mit einer Finanzspritze nachgeholfen haben. Offiziell wird diese Information natürlich nicht kommentiert. Schon alleine deshalb, weil noch andere Teams deutlich mehr Schulden als PS unter der Haube haben.

Sauber, so berichteten deutsche Medien vergangene Saison, hatte rund 70 Millionen Dollar Schulden, allein 40 Millionen bei Motorenpartner Ferrari. Ecclestone soll diese 70 Millionen nun über den Winter «auf null gestellt» haben. Finanziell ist das für ihn ein Klacks: Der ehemalige Gebrauchtwagenhändler aus dem englischen Ipswich ist über 4 Milliarden Dollar schwer.

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