Basel - PSG
Meuniers Sonntagsschuss lässt Basels Achtelfinal-Träume platzen

Es ist wie verhext in der Champions League: Auch im zweiten Spiel gegen Paris Saint-Germain spielt der FC Basel gut und schnuppert an einem Punkt – bis zu einem wunderbaren Volley von PSG-Verteidiger Thomas Meunier kurz vor Schluss.

Merken
Drucken
Teilen
Nach seinem Sonntagsschuss der gefeierte Held: Thomas Meunier wird von den Kollegen geherzt.

Nach seinem Sonntagsschuss der gefeierte Held: Thomas Meunier wird von den Kollegen geherzt.

Keystone

Prickelnde Stimmung beim Einlauf

Nach dem guten Auftritt im Auswärtsspiel gegen den französischen Meister nahmen sich die Basler für das Rückspiel sehr viel vor. Davon war aber zu Beginn wenig zu sehen, die Pariser waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft. Aber erst kurz vor der Pause belohnten sich die Gäste: Als man langsam das Gefühl hatte, der FCB werde ebenbürtig, schoss Blaise Matuidi nach einem Corner das 1:0.

Im zweiten Umgang nahm das Basler Engagement zu und Urs Fischer setzte bei seinen Wechseln voll auf die Karte Offensive. Der Lohn folgte in der 77. Minute durch das Traumtor von Luca Zuffi, der PSG-Goalie Alphonse Areola mit einem Weitschuss erwischt.

Das Joggeli war elektrisiert und die Basler schienen dem Punktgewinn – im Kampf um Platz 3 gegen Ludogorez unter Umständen sehr wichtig – nahe. Fortuna hatte aber auch heute etwas dagegen und die liess in der 90. Minute das noch schönere Tor des Belgiers Thomas Meunier zu.