Strassenrennen Olympia

Gold für Winokurow und Pech für Cancellara

Alexander Winokurow entscheidet ein hochspannendes Olympisches-Strassenrennen für sich. Silber holt sich der Kolumbianer Rigoberto Uran und Bronze geht an den Alexander Kristoff Boasson. Pech für die Schweiz: Cancellara stürzte in günstiger Position.

Die Silbermedaille sicherte sich der Kolumbianer Rigoberto Uran. Alexander Kristoff aus Norwegen wurde Dritter. Bester Schweizer wurde Gregory Rast als Siebenter.

Fabian Cancellara fuhr gut 15 km vor dem Ziel, eine Spitzengruppe anführend, in eine Abschrankung und musste so seine Medaillenträume begraben. Der Berner, der bereits Anfang April in der Flandern-Rundfahrt einen dreifachen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte, zog sich bei seinem Sturz erneut eine Verletzung an der rechten Schulter zu.

---------------------------------------------------

Verfolgen Sie das Rennen nochmals im Live-Ticker von Simon Binz:

16.48 ALEXANDER WINOKUROW IST OLYMPIASIEGER!!!!! Nach einer Silbermedaille in Sydney 2000 holt sich der 38-Jährige aus Kasachstan nun in London die Goldmedaille! Silber geht an Sergio Henao aus Kolumbien, welcher im Sprint gegen Winokurow den kürzeren gezogen hat. Bronze holt sich der Norweger Edvald Boasson Hagen! Grosse Verliere des Olympischen Strassenrennens sind die hochfavorisierten Briten rund um ihren Top-Sprinter Mark Cavendish!

16.40 Alexander Winokurow und Sergio Henao sind ausgebrochen und haben sich einige Sekunden Vorsprung verschafft. Der Abstand wird nicht grösser aber sie können ihn Halten. Wird am Schluss gar Altmeister Winokurow, der letztes Jahr nach seinem Sturz bereits zurückgetreten war, eine Medaille holen? Alles ist möglich bei diesem hochspannenden Rennen!

16.35 Immer noch 57 Sekunden hat die Spitzengruppe Vorsprung auf das Hauptfeld, es sieht aus als würden sich die Medaillen vorne verteilen. Das wäre eine herbe Schlappe für die hochfavorisierten Briten.

16.30 STURZ VON CANCELLARA!!!! Im ersten Moment wenn er das Rennen angeführt hatte, kam er in einer Kurve zu Fall und wird danach vom Feld eingeholt und lässt sich zurückfallen. Er hält sich an der Hand...ist es wieder das Schlüsselbein? Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht weiter verletzt hat und fürs Zeitfahren parat sein wird.

Bei Kilometer 250 –15 Kilometer vor Schluss – passiert es. Fabian Cancellara stürzt in einer Rechtskurve

Bei Kilometer 250 –15 Kilometer vor Schluss – passiert es. Fabian Cancellara stürzt in einer Rechtskurve

16.26 Angriff vom Norweger Lars Petter Nordhaug, er zieht einige Meter davon, wird aber nach kurzer Zeit wieder eingeholt.

16.25 Die Schweizer haben jetzt das Zepter im ersten Feld übernommen. Sie wollen die Medaille!!

16.23 Immer noch sieht es gut aus für die Schweizer. Wenn die Gruppe durchkommt hat Fabian Cancellara ausgezeichnete Chancen auf eine Medaille!! Los Fäbu, hol uns eine Medaille nach Hause!!!

16.19 Der Vorsprung ist wieder auf 56 Sekunden gesunken. Da Rennen ist jetzt so richtig lanciert, ein Verfolgerrennen auf höchsten Niveau. Werden die Schweizer eine Medaille holen? Und werden die Briten eine herbe Enttäuschung erleben?

16.16 Das Feld rund um Fabian Cancellara hat wieder einige Sekunden auf das Hauptfeld gewonnen. Inzwischen ist bei den Briten Christopher Broome, zweiter der Tour de France, zurückgefallen, er der sich über lange Zeit für Cavendish abgerackter hat.

16.13 Der Abstand zwischen den zwei Feldern wird nicht grösser aber auch nicht kleiner, immer noch liegen zwischen den Beiden 58 Sekunden. Im zweiten Feld machen jetzt auch die Deutschen Tempo und lösen die Briten ab.

16.07 Die Schweizer, die Spanier, die Holländer, die Amerikaner und weitere Nationen versuchen im vorderen Feld Tempo zu machen, so dass das Hauptfeld um die Briten und die Deutschen nicht mehr aufholen können.

16.01 Der Abstand zwischen den zwei Feldern beträgt nur 26 Sekunden. Doch im vorderen Feld es hat einige Fahrer, wie zum Beispiel Cancellara, die nicht zu viel arbeiten müssen und «nur» mitfahren.

15.58 Die Spanier und die Schweizer arbeiten jetzt zusammen, es hat sich ein zweites Feld gebildet mit 44 Fahrern. Und es sieht gut aus für die Schweiz. Das vordere Feld hat einen beträchtlichen Abstand zu den Briten und den Deutschen herausgefahren. Hopp Schwiz!!!!!

15.56 Noch sind 40 Kilometer zu fahren. Das Rennen ist jetzt erst richtig lanciert. Philippe Gilbert ist immer noch an der Spitze wird aber schon bald aufgeholt.

15.53 Alle vier Schweizer fahren jetzt vor dem Feld. Ein klarer Vorteil der Schweizer und ein genialer Schachzug. So kann man die Briten in die Knie zwingen.

15.52 Momentan heisst es alle gegen die Briten. Vor dem Feld formiert sich ein neues Feld mit prominenten Fahrern, um die Briten in Schach zu halten.

15.46 Der Schweizer Fabian Cancellara wagte einen Angriff und hat bereits zur Spitzengruppe aufgeschlossen. Das Feld hat 82 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Das halbe Feld ist ausgerissen. Praktisch alle Gegner der Briten und den Deutschen haben sich abgesetzt.

15.45 Noch immer fährt Gilbert an der Spitze. Hinter ihm die Spitzengruppe mit den zwei Schweizern. Immer wieder lancieren Fahrer Angriffe aus dem Feld heraus.

15.33 Wieder versucht sich der Belgier Phillippe Gilbert von der Spitzengruppe abzusetzen. Bereits nach wenigen Sekunden hat er sich einen geringen Vorsprung erfahren.

15.19 Die Verfolgergruppe hat zur Spitzengruppe aufgeschlossen. Die Spitzengruppe ist jetzt rund 22 Fahrer gross – und auch zwei Schweizer sind dabei: Gregory Rast und Michael Schär.

15.17 Der Deutsche Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin hat das Rennen aufgegeben. Stellt sich die Frage ob er Konditionsprobleme hatte. Fraglich ob er am Mittwoch beim Zeitfahren mit den Besten mithalten werden kann.

15.16 Vier Briten führen das Feld an, danach kommt der der Österreicher Bernhard Eisel und dann der Top-Favorit Mark Cavendish. Eisel scheint da eine überraschende Taktik zu verfolgen. Es wirkt als würde er für Cavendish – seinen Teamkollegen bei Sky – Arbeit verrichten.

15.11 Die Briten liefern eine beeindruckende Leistung ab. Sie kontrollieren das Feld und halten das Tempo hoch. Alles wird vorbereitet für den Massensprint, bei dem der Brite Mark Cavendish Top-Favorit ist.

15.05 Gilbert wurde von der Verfolgergruppe wieder eingeholt. Das hat Kraft gebraucht, hat sich der Radfahrer da vielleicht verpokert?

15.01 Der Belgier  Gilbert ist aus der Verfolgergruppe ausgerissen und versucht zur Spitzengruppe aufzuschliessen.

14.59 Noch sind etwa 90 Kilometer zu fahren. Der Vorsprung der Spitzengruppe hat sich ein weiteres mal halbiert. Nur noch 54 Sekunden haben die Fahrer um den Schweizer Michi Schär Vorsprung gegenüber dem Feld. Die Verfolgergruppe um den Schweizer Gregory rast hält sich mit 20 Sekunden Vorsprung auf das Feld. Die Briten drücken weiter aufs Tempo, lange wird es nicht mehr dauern bis die Gruppen eingeholt sind.

14.49 Cancellara lauert weiterhin im Feld. Bei dem Tempo das die Briten – mit dem Tour de France Gewinner Bradley Wiggins an der Spitze – anschlagen ist es beinahe unmöglich davon zu ziehen. Darum heisst es Kräfte sparen und sich auf den entscheidenden Angriff vorbereiten, und dieser muss dann sitzen!!!

14.48 Die Spitzengruppe versucht dem Tempo stand zu halten, sie wollen unbedingt einen Massensprint verhindern.

14.44 Der Rückstand der Spitzengruppe mit dem Luzerner Michael Schär ist bis auf die Hälfte geschrumpft – nur noch 2 Minuten haben die elf Fahrer Vorsprung gegenüber dem Feld mit den Briten.

14.40 Wieder wagt sich eine Gruppe davonzuziehn. Allmählich wird es für das Feld schwer den Überblick zu behalten. Inzwischen sind drei Gruppen ausgerissen.

14.30 Bald sind es nur noch 100 Kilometer bis ins Ziel. Das Feld führen immer noch die Briten an. Eine Verfolgergruppe der Spitzengruppe kommt nicht recht vom Feld weg und der Zeitabstand liegt immer noch im Sekunden-Bereich.

14.19 Noch 113 Kilometer sind zu fahren, die Spitzengruppe mit dem Luzerner Michael Schär hat gegenüber dem Feld einen Vorsprung von 4 Minuten. Eine Verfolgergruppe mit Gregory Rast hat gegenüber dem Feld einen Vorsprung von 25 Sekunden.

14.16 Fabian Cancellara hält sich weiterhin im Feld das angeführt wird von den Briten, deren Ziel es wohl ist das Rennen mit einem Massensprint zu beenden, denn Mark Cavendish der Sprintsuperstar ist ein Brite. Eine Elfergruppe fährt schon eine Weile vor dem Feld. Erfreulich: In dieser ausgerissenen Gruppe fährt der Luzerner Michael Schär mit.

Meistgesehen

Artboard 1