Die Urdofer legten vielversprechend los. Ivo Müller verpasste nach einem Zuckerpass von Sebastian Hauser das Tor knapp (2.). Noch näher dran war Yves Brasser mit seinem Pfostenschuss (8.) im Powerplay. Es war allerdings bereits die dritte ungenutzte Überzahlsituation für die Limmattaler - ein grosses Manko.

Die Küssnachter hatten bis dahin noch keine nennenswerte Chance. Dann der Doppelschlag: Binnen 101 Sekunden trafen sie in der 10. und 12. Minute zum 0:1 respektive 0:2.

Die „Stiere" hatten in der Folge Mühe, Chancen zu kreieren. Die aufsässig und physisch agierenden Gäste erstickten die Bemühungen meistens schon im Aufbau. Und bei den wenigen Aktionen im Slot fehlte die Präzision (Wigger, Brasser, Haas) oder regierte Puckverliebtheit (Novkovic).

Im Schlussdrittel gelang den Limmattalern etwas mehr. Philipp Hensler erzielte den Anschlusstreffer (55.) aus dem Gewühl vor Torhüter Marcel Ducoli heraus. Doch die Schwäche im Powerplay blieb. Dem dritten Treffer der Schwyzer ging ein völlig missglücktes Überzahlspiel voraus (58.).