Handball
Zwei Neue und eine Yogalehrerin für den HC Dietikon-Urdorf

Ein Flügelspieler und ein Rückraumspieler ergänzen den Kader des Erstligisten. Fabian Lohner und Adrian Groth wechseln vom ambitionierten Aargauer Zweitligisten Berikon (jetzt HC Mutschellen) ins Limmattal.

Raphael Biermayr
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Fabian Lohner (Mitte) kehrt in die Stadthalle zurück.

Fabian Lohner (Mitte) kehrt in die Stadthalle zurück.

Alexander Wagner

Lohner spielte bereits mehrere Saisons in der Stadt- und Zentrumshalle. 2007 bis 2009 als U21-Junior, später in der 3.- und 2.-Liga-Equipe. Groth ist ein Eigengewächs der Aargauer, die vom Ex-HCDU-Trainer Robin Gerber trainiert werden. Er war drittbester Torschütze Berikons in der abgelaufenen Saison.

Das sind nicht die einst von Karsten Hackel angedeuteten, möglichen Topzuzüge. Doch der Trainer sieht in den beiden Akteuren «durchaus Verstärkungen. Beide passen gut zu unserem Vorhaben, mit mehr Tempo zu spielen», erklärt der Deutsche. Hackel stecke derweil weiter in Verhandlungen mit Spielern aus höheren Ligen.

Yoga als Vorbeugung vor Verletzungen

Der HCDU hat zwar keine finanziellen Anreize zu bieten. Doch dank Hackel etwas hierzulande möglicherweise Einzigartiges: Mit Yoga geht man insachen Training neue Wege. Eine Lehrerin unterweist die Spieler jeden Donnerstag während einer Dreiviertelstunde in der indischen Lehre.

Was bezweckt der neue Trainer damit? «Die Spieler brauchen nicht unbedingt ihre Mitte zu finden», sagt er lächelnd, «es geht um das richtige Dehnen, damit Verletzungen vorgebeugt wird.» Hackel nennt sich einen Verfechter von alternativen Trainingsmethoden. Der frühere Torhüter kam selbst in Berührung mit Aerobic.

Allem kann Yoga allerdings nicht vorbeugen: Tarek Grendelmeier fällt infolge eines Nasenbeinbruchs aus. Er ist bis zum Saisonstart am 7. September gegen Uster wieder einsatzbereit.