Fussball
Wetzel übergibt an Fulginei

Der eigentliche Höhepunkt der GV des FC Schlieren kam erst zum Schluss. Die abtretenden Vorstandsmitglieder Regula Macciacchini, Vincenzo Santoro, Peter Seifriz und Hebi Wetzel machten der jüngeren Generation Platz.

Florian Saluz
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Generalversammlung FC Schlieren
5 Bilder
Gut gefüllter Saal des Stürmeierhuus
Letzte GV des scheidenden Präsidenten Hebi Wetzel
Letzte Augenblicke von Mauro Fulginei vor der Wahl
Verabschiedung von Hebi Wetzel durch den ebenfalls abtretenden Peter Seifriz

Generalversammlung FC Schlieren

Florian Saluz

Mit Standing Ovations wurde die langjährige Führungscrew verabschiedet. Irma van der Ploeg, Rolf Wyssling und André Hügli bleiben dem Verein im Vorstand erhalten. Mit der Wahl von Stefan Bolliger, der bereits Vorstandserfahrung im FCS hat, Gianni Votta, Lazri Muse sowie Sven und Marco Seifriz wird die Arbeit zukünftig auf mehr Schultern verteilt werden können.

Das ist ganz im Sinne des neuen Präsidenten Mauro Fulginei. Auch er wurde souverän gewählt und wies in seiner Antrittsrede darauf hin, dass es für den Vorstand im ersten halben Jahr vor allem um die Einarbeitung gehen werde. Erst danach würden auch Ziele öffentlich genannt.

Auch der Trainer des Fanionteams, Antonio Caputo, wollte nicht öffentlich über seine Ziele reden. Er wies lediglich auf die tolle Entwicklung seiner Mannschaft hin und bat darum, weiterhin in Ruhe arbeiten zu dürfen. Die Rückrunde für den Leader beginnt am Sonntag. Erfreulich ist die Anzahl der Strafpunkte, sie steht auf einem Allzeittief, auch in der zweiten Mannschaft. Der FC Schlieren arbeitet intensiv an seinem Image.

Ausser dem noch möglichen Abstieg der Frauen aus der NLB beherrschten vor allem erfreuliche Themen die Generalversammlung. Der Verein hat 672 Mitglieder, was eine Zunahme von 80 Personen im Vorjahresvergleich bedeutet.

GV künftig im Herbst

Eugen Fisch wurde nach 50-jähriger Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt, Hanspeter Hässig wurde Mitglied des Jahres, Mauro de Corso und Antonio Valentino Funktionäre des Jahres. Und Finanzchef Wyssling präsentierte einen Gewinn von 681,70 Franken und verkünden, dass der FCS finanziell auf soliden Beinens steht.

Der Optimismus des Vereins drückt sich bereits im Budget 2014 aus, das einen Gewinn von 1000 Franken ausweist. Die Zahlen dazu werden die Mitglieder allerdings erst im September zu sehen bekommen: Die Versammlung genehmigte eine Statutenänderung, wonach die GV im dritten statt im ersten Jahres-Quartal stattfinden muss. Dies erlaubt eine Anpassung des Vereinsjahrs an die Fussballsaison.