Volleyball
Weihnachtswünsche wurden nicht erfüllt

Kanti Limmattal verliert gegen Smash Winterthur mit 1:3 Sätzen. Die Limmattaler leisteten sich im vierten Satz zu viele Fehler. Trainer Thomas Hüppi hätte sich zum Jahresabschluss so sehr einen Sieg gewünscht.

Adrian Köchli
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Limmattals Manuel Murer (links) und Silvan Wehrli (rechts). Wagner

Limmattals Manuel Murer (links) und Silvan Wehrli (rechts). Wagner

Vielleicht hatten sich die Akteure von Kanti Limmattal vor dem 1.-Liga-Spiel gegen Smash Winterthur schon mal ihre Weihnachtswünsche aufgeschrieben. Wenn ja, war einer davon sicherlich ein Sieg gegen Winterthur, das zwar auf dem Papier stärker, aber trotzdem in Reichweite von Limmattal anzusiedeln ist. So war der Beginn des ersten Satzes auch recht ausgeglichen; Smash zog erst beim Stand von 8:8 auf 12:8 davon. Dies war vor allem ihrem variantenreichen und präzisen Spiel zu verdanken, während Kanti Limmattal immer noch nicht in den Satz gefunden hatte.

Auch in Folge gelangen Smash Winterthur mit einigen schönen Blocks und Smashs die entscheidenden Punkte zum 25:17-Satzgewinn. Dass das Team die vielen verletzungsbedingten Absenzen spürte, zeigte sich sicherlich im 1. Satz. Trainer Thomas Hüppi hatte schlichtweg keine Alternativen zu seinem Stammpersonal, sodass sich viele Unkonzentriertheiten einschlichen.

Starke Antwort im zweiten Satz

Im zweiten Abschnitt rappelten sich die Limmattaler aber wieder auf und hielten den Satz lange in den Händen. Da ihre Smashs und auch die Arbeit am Netz viel besser wurden, verwunderte es nicht, dass Limmattal der Satzausgleich zum 25:18 gelang.

Satz drei hätte eigentlich an Kanti Limmattal gehen sollen. Wenn nur nicht das Wort «hätte» wäre. Wieder gelang ein super Start und die Limmattaler führten dann sogar mit 15:9 Zählern, doch sie «schafften es wieder nicht, ihre Leistung durchzuziehen», wie Trainer Hüppi monierte. Smash holte sich den Satz mit 25:21 und ging damit entscheidend mit 2:1 Sätzen in Führung.

Zu viele Fehler in Serie

Der vierte Satz und das 25:18 zum Schluss waren für Smash Winterthur nach diesem psychologischen Knackpunkt für Limmattal nur noch reine Formsache.

Für Kanti-Trainer Thomas Hüppi war sicherlich der dritte Satz massgebend für die teilweise unnötige Niederlage: «Wir leisteten uns zu viele Fehler in Serie in diesem Satz und gaben unsere recht komfortable Führung leichtfertig aus der Hand. Zum Jahresabschluss hätte ich mir gerne noch einen Sieg gewünscht, von diesen hatten wir ja nicht gerade viele», so Hüppi und fügte an: «Nun gilt es einfach im Gegensatz zum Sommer früher anzufangen zu trainieren und dann kommen auch die Siege
wieder.»