Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, wie Nico Hobi, OK-Präsident des Grossevents, erklärt: «Wir bereiten uns seit über zwei Jahren auf diese Weltmeisterschaften vor. In den letzten Monaten ist der Aufwand massiv, wir freuen uns aber sehr auf diesen Event und können es kaum erwarten.»

Mehr als 600 Anmeldungen

Diese grosse Organisation ist vor allem wegen der grossen Nachfrage nötig. «Wir haben mehr als 600 Anmeldungen von Spielerinnen und Spielern erhalten. Wir mussten die Spielzeiten verlängern und mehr Unterkünfte finden, damit das Teilnehmerfeld der Nachfrage angepasst werden konnte.» Dies sei sicherlich sehr erfreulich, aber stelle die Organisatoren auch vor einige Herausforderungen in der Planung.

Die Racketlon-Weltmeisterschaften im Vitis Sport Center seien aber nicht nur für den Leistungssport, sondern auch für die breite Masse: «Wir haben über zwanzig verschiedene Kategorien, welche vom Profi bis zum Anfänger die Möglichkeit bieten, Racketlon zu geniessen. So zeigen auch viele Rückschlagspieler aus der Region Interesse», erzählte Hobi und freut sich darüber, dass dadurch Racketlon auch zelebriert werde.

Racketlon in die Schweiz gebracht

Die Beziehung von Nico Hobi zum Racketlon kann wohl ohne zu übertreiben als ganz besonders bezeichnet werden. So war der 34-Jährige bereits bei der Geburtsstunde des Schweizer Racketlons dabei und dies aktiv, wie Hobi erläutert: «Ich habe das Racketlon sozusagen in die Schweiz gebracht. Ich bin während meinem ETH-Studium in Sportmanagement auf Racketlon gestossen und habe als Abschlussarbeit ein Turnier veranstaltet. Dieses war das erste seiner Art in der Schweiz und fand damals bereits im Vitis statt. Heute ist es das Racketlon Swiss Open, das wichtigste Turnier der Schweiz.»

Nico Hobi kommt dabei nicht umher, die besondere Rolle der Sportanlage in Schlieren zu unterstreichen: «Wir haben hier im Vitis wohl die besten Infrastrukturen der Welt für Racketlon. Wir verfügen über zwölf Tischtennistische, elf Squash-, zehn Tennis- und sieben Badminton-Felder. Wichtig ist aber auch, dass die Leitung der Anlage uns aktiv unterstützt beim Projekt.»

Hilfe von der Stadt

Trotz der vorzüglichen Infrastruktur brauchen die Organisatoren auch einige Hilfe von aussen, um diesen Grossanlass reibungslos über die Bühne zu bringen, wie Hobi ausführt: «Die Stadt Schlieren hat sich bereit erklärt, uns bei der Logistik zu unterstützen. Ohne die Gemeinde wären Weltmeisterschaften mit solchen Ausmassen kaum denkbar.»

Doch die Organisatoren sind noch auf weitere helfende Hände, oder besser gesagt Betten, angewiesen: «Wir haben dank Swiss Olympic Volunteer viele externe Helfer gefunden. Wir haben sogar Freiwilligen-Angebote aus Davos, Genf oder sogar Bologna erhalten. Wir müssen nun aber noch eine Lösung finden, um diesen auch eine Unterkunft zu bieten. Wir sind deshalb auch darauf angewiesen, dass sich Leute aus der Region freiwillig melden, um unsere Helfer bei sich während dem Event aufzunehmen», meint Nico Hobi und ist sich sicher, dass das Limmattal die Organisatoren dabei unterstützen wird. Dies, weil Racketlon tief in der Region verwurzelt sei und die Leute die Wichtigkeit dieser Weltmeisterschaft im Vitis Schlieren erkennen.

Wer die Organisatoren unterstützen möchte, erhält weitere Informationen unter info@racketlonswissopen.ch