Im Interview mit der Limmattaler Zeitung (Ausgabe vom Donnerstag, 9. Januar 2013) spricht Daniel Laubi über den erfolgten Startschuss zum Jubiläum und den Zweck der insgesamt 14 verschiedenen Veranstaltungen. Rund 20000 Franken kostet der Galaabend vom 21. September 2013 in der Sportanlage Unterrohr in Schlieren. Dieses Geld haben die Schlieremer Faustballer mit ihrem Festzelt am Schlierefäscht 2011 selber verdient.

Überhaupt steht der Faustballklub finanziell und punkto Sponsoren sehr gut da. Ein Verdienst von Bankdirektor Laubi? «Ich kenne auch Beispiele, wo es mit einem Banker an der Spitze des Sportvereins nicht so gut geklappt hat», sagt der Schlieremer lachend.

Schlierens Faustball-Präsident Daniel Laubi

Schlierens Faustball-Präsident Daniel Laubi

Nur Lob übrig hat der 51-Jährige für die Stadt Schlieren, welche der Verein zu seinen Topsponsoren zählt. «Wir können unsere Anliegen platzieren und stossen immer auf ein offenes Ohr». Ebenfalls zu Wort kommt sein Vater Ernst, die Schlieremer Faustball-Legende schlechthin. Wo gleicht Daniel Laubi seinem Vater und Vorgänger als Präsident, wo unterscheidet er sich.

Der Vater dreier erwachsener Kinder, wobei beide Söhne ebenfalls Faustball spielen, sagt, dass er - nicht immer zur Freude seiner Frau - eher zuviel als zuwenig Zeit für das Präsidialamt aufwendet. Er ist stolz auf den Klubraum in der Sporthalle Unterrohr, der nur dank viel Fronarbeit und der Investition von 55000 Franken zustande gekommen ist. Er will nur so lange Präsident bleiben, als dass er mit seinen Ideen und Taten den Verein vorwärts bringen kann.

Aber einen Traum hat er noch: eine Faustball-WM in Schlieren. Das Projekt für 2015 musste man begraben, auch weil sich Laubi selber als Sicherheitsfanatiker bezeichnet und die finanziellen Risiken einfach zu hoch gewesen wäre. Doch 2019 wäre die Schweiz als WM-Veranstaltungsland wieder am Zug. «Gut möglich, dass ich die Schublade mit den Projektideen dann nochmals öffne», sagt Daniel Laubi.