Eishockey
Urdorfs Sieg bedeutet nicht die Vorentscheidung im Abstiegskampf

Wichtige Punkte sind es gewesen, ein Showdown jedoch nicht. Auch nach dem 5:4-Erfolg gegen Bassersdorf bleiben die Limmattaler mitten im Abstiegskampf der 2. Liga.

Raphael Biermayr
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Die Limmattaler (in Orange) bestreiten drei der letzten vier Matches zu Hause.

Die Limmattaler (in Orange) bestreiten drei der letzten vier Matches zu Hause.

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Die Limmattaler gewannen mit dem 5:4 gegen das Schlusslicht Bassersdorf im Kampf gegen die Abstiegsrundenteilnahme drei sogenannte wichtige Punkte. Im Kampf um den direkten Klassenverbleib – die letzten beiden Teams bestreiten die Abstiegsrunde – ist trotzdem noch alles offen. Die Dichte im Mittelfeld der Tabelle ist enorm, wegen des mit Abstand schlechtesten Torverhältnisses sind die Limmattaler gegenwärtig im Nachteil im Vergleich mit den andern Teams mit 23 Zählern.

Dieses Selbstbewusstsein war es auch, das sein Team das Match nach verspielter 4:1-Führung noch gewinnen liess. Denn der Unterschied zwischen den beiden Teams lag vor allem in der Einstellung. Die stimmte beim Aufsteiger wie meistens in der laufenden Saison. «Die Jungs glauben einfach daran», erklärte Hüni. Tatsächlich waren die Ausgeglichenheit in der Mannschaft und die Ruhe trotz des drohenden Verlusts der Partie erstaunlich.

Wichtige Rückkehr von Nicolas Landis

Das konnte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie spielerisch nicht besser war als das Schlusslicht. Erneut kreierten die Limmattaler wenig Torchancen, im Unterschied zu vorangegangenen Partien nutzten sie aber viele davon. Die Rückkehr von Siegtorschütze Nicolas Landis nach Knieverletzung – er bestritt sein erstes Match 2013 – gibt aber Grund zur Zuversicht. Dani Hüni hofft ausserdem auf die Unterstützung der B-lizenzierten Feldspieler in den kommenden Matches.

Nicht mehr für Urdorf auflaufen darf hingegen Goalie Juliano Gallmann. In seinen zwei Matches gegen Rapperswil-Jona und Bassersdorf war der Ersatzmann von Erstligist Uzwil mitverantwortlich für die Erfolge. Gemäss einer Vereinbarung zwischen den Vereinen durfte Gallmann nur die beiden Spiele am Sonntag bestreiten.

Das Restprogramm der Urdorfer umfasst die Begegnungen mit Dürnten, Bellinzona, Luzern und Schaffhausen. Ein Vorteil für die harmoniebedürftigen Urdorfer: Die ersten drei davon steigen auf der heimischen Weihermatt.