Klettern
Urdorfer Kletterin Rebekka Stotz wieder im Aufbautraining

Die Urdorfer Kletterin Rebekka Stotz befindet sich nach ihrer Fussverletzung wieder im Aufbautraining. Sie plant, nächstes Jahr wieder im Weltcup mitzumischen.

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Rebekka Stotz befindet sich nun wieder im Aufbautraining und plant für 2019 die Rückkehr in den Weltcup.

Rebekka Stotz befindet sich nun wieder im Aufbautraining und plant für 2019 die Rückkehr in den Weltcup.

Martin Rahn

Die Urdorfer Sportkletterin Rebekka Stotz verletzte sich 2016 beim Felsklettern. Ein Handgriff ist ausgebrochen und beim Sturz verletzte sie sich den Mittel- und Vorfuss. Dies führte zu einer Operation gefolgt von einer längeren Wettkampfpause. Doch Stotz fand den Weg zurück zu den nationalen- und internationalen Wettkämpfen. Auch in der zweiten Saisonhälfte plante sie internationale Starts zum Beispiel am Boulder-Weltcup in München (GER) oder an den Weltmeisterschaften Mitte September in Innsbruck (AUT). Das Training erfolgte plangemäss und die Form schien im Hinblick auf diese Wettkämpfe zu stimmen.

Obschon das Klettern gut ging, nahmen die Beschwerden beim Laufen und im Alltag zu, so dass im August anstelle der Kletterwettkämpfe eine weitere Operation im Bereich des Fusses notwendig wurde.

Nächstes Jahr wieder Weltcup

Aktuell befindet sich Stotz wieder im Aufbautraining mit viel Physiotherapie und wenn immer möglich auch an den Klettergriffen. Optimistisch meint Stotz: „Die zweite OP war schon ein Rückschlag, gerade weil ich mich in Form fühlte und auch die Südafrikareise im Sommer sportlich gesehen sehr gut verlief. Aber der Fuss wurde schon zunehmend schlechter. Nun bin ich glücklich darüber, dass der bisherige Heilungsverlauf gut ist und ich bereits wieder einbeinig und mit «Mini-Gips» an den Klettergriffen trainieren kann und es erstaunlich gut geht – die Arme sind ja auch gesund.“

Bereits hat Stotz auch Ziele für die nächste Saison: „Nächstes Jahr möchte ich wieder zurück in den Weltcup und Projekte am Fels realisieren. Und selbstverständlich muss alles mit meiner Weiterbildung zur Sportphysiotherapeutin vereinbar sein. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen.“