2.Liga

Urdorf wird gegen Einsiedeln kalt geduscht

Röbi Rhiner nach dem Spiel gegen Dietikon, als es um den Ligaerhalt ging. (Archiv)

Röbi Rhiner nach dem Spiel gegen Dietikon, als es um den Ligaerhalt ging. (Archiv)

Die Fussballer aus Urdorf zeigten beim FC Einsiedeln im 2. Liga-Meisterschaftsspiel eine solide Leistung. Trotzdem konnten die von Röbi Rhiner trainierten Limmattaler Kicker keine Punkte aus dem Kanton Schwyz entführen und verloren mit 0:1.

Praktisch mit Spielbeginn setzte ein Nieselregen ein, der kurzzeitig von einem heftigen Schauer abgelöst wurde. Und kaum hatte sich das Wetter etwas gebessert, stand Kurt Marty goldrichtig und konnte eine Vorlage von Rade Petkovic zur Führung verwerten. Bis zur 30. Minute waren die Platzherren spielbestimmend, vor allem in der 26. Minute als Einsiedeln zwingend das zweite Tor hätte erzielen müssen. Pascal Beiers Kopfball auf einen Corner rauschte nur wenige Zentimeter am Gehäuse vorbei. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Urdorf kurz vor dem Pausenpfiff, als es vor Einsiedelns Torhüter Hauenstein zu einer 4:3-Überzahl kam, die durch den Offside-Pfiff von Schiedsrichter Berisha nichts Zählbares ergab. «Wir haben viel Engagement gezeigt, ein dummes Tor kassiert und einmal mehr unglücklich verloren», resümierte Röbi Rhiner.

Zur zweiten Halbzeit meldeten sich die Urdorfer mit einem satten Schuss aus 18 Metern zurück – auch hier blieb das Glück aussen vor. Einsiedeln seinerseits fand nicht mehr zum druckvollen Spiel aus den ersten 30 Minuten zurück und musste sich mit wenigen Chancen begnügen. «Wir hätten den Sack viel früher zumachen können, hätten wir ein zweites Tor erzielt», sagte Einsiedeln-Trainer Daniel Tellenbach nach dem glückhaften Sieg. Urdorf hätte dank zahlreicher Chancen den Ausgleich verdient, doch wer sie nicht nutzt, muss später diesen nicht nachweinen. «Ich hoffe, dass die Mannschaft schon sehr bald die Früchte für ihre Arbeit ernten darf und den ersten Sieg einfahren kann», meinte ein nach wie vor zuversichtlicher Rhiner. In den letzten zehn Minuten sahen die Zuschauer doch noch ein sehr unterhaltsames Spiel, dessen Chancen im Minutentakt sowohl hüben als auch drüben zum Teil kläglich vergeben wurden.

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