Die Weiningerinnen waren mit sechs Turnerinnen am Saisonauftakt in Rümlang vertreten. Infolge Verletzungen mussten sie auf die starken Alex Rolli (P4) und Noemi Fischer (P6) verzichten. So vertraten Anja Popp und Dunja Fässler die Farben Weiningens im P4. Popp zeigte einen sehr guten Sprung und erhielt eine Note 11,70 (Rang 18). Bei Fässler war die Nervosität spürbar, der Balken brachte ihr nur eine 9,35 ein, womit sie nicht über Rang 20 herauskam.

Im P1 schrammte Saranya Gräni am Podest vorbei: Mit 0,3 Punkten Rückstand wurde sie starke Vierte. Bernadette Fries und Samira Caviezel klassierten sich im hinteren Mittelfeld. Alessia De Marco beendete den P2-Wettkampf lediglich als 44.

Die Urdorferinnen waren in Rümlang mit einer ungleich grösseren Gruppe vertreten. Einige Turnerinnen konnten sie auch schon positiv auf sich aufmerksam machen. Für die EP-Starterinnen war es der erste Wettkampf überhaupt. Fabia Bollinger im 12. und Lynn Büschi im 17. Rang holten je eine Auszeichnung. Beide turnten einen konstanten Wettkampf und zeigten eine sehr schöne Balkenübung.

Im P3 waren die Urdorferinnen mit Valérie Strub und Jana Blattner vertreten. Strub, schon im zweiten Jahr im Programm mit etwas mehr Erfahrung, zeigte vor allem eine gelungene Bodenübung und einen super Sprung, was ihr zum dritten Platz reichte. Blattner konnte am Barren und am Balken schon recht gut mithalten, doch reichte es für sie nicht für eine Auszeichnung. Das P4 ist neu organisiert, Turnerinnen, die sich nicht nur auf den Sport konzentrieren, hat man von den ambitionierten getrennt.

Carina Aschwanden ist noch immer leicht zurückgebunden nach einer Fussverletzung und einer hartnäckigen Erkältung. Mit dem 10. Rang holte sie sich dennoch die Auszeichnung – ein Trost nach einem enttäuschenden Start.
Ansprechendes Debüt
Im P1 zeigte Seraina Lutz einen guten Wettkampf und brillierte am Boden mit 14,00 Punkten. Sie platzierte sich auf Platz 10, sechs Ränge dahinter folgte Teamkollegin Angela Schillig. Auch Tabea Hug als 23. gewann noch eine Auszeichnung, Aline Schöpfer reichte es knapp nicht dafür. Eine Stufe höher debütierten Valerie Mauménée und Sarah Fehrenbacher. Die Erstgenannte erreichte an ihrem ersten P2-Wettkampf mit 40,40 Punkten den 14. Rang.

Am Balken bewies sie Mut und Souveränität. Fehrenbacher der Wunsch einer Auszeichnung noch nicht erfüllt. Am Boden zeigte sie einen schönen Salto und am Sprung wurde sie mit einer Note von 11,30 belohnt.