Die Limmattaler starteten überzeugend in den ersten Satz gegen Andwil-Arnegg. Durch ein starkes Defence-Spiel konnte man dem Gegner viele Bälle abnehmen und schon zu Beginn mit fünf Punkten davonziehen. Diesen Vorsprung konnte man bis Mitte Spiel erfolgreich verteidigen, bis sich einige Fehler einschlichen. Gegen Satzende vermochten die Andwiler sogar selbst davonzuziehen, ehe die Spieler des VBC Kanti Limmattal zur Aufholjagd ansetzten. Nachdem man zwei Satzbälle verspielt hatte, konnte das Heimteam jedoch die letzten beiden Punkte verwerten und somit den Satz mit 27:25 für sich gewinnen.

Die fehlende Kaltblütigkeit

Mit einem Wechsel auf der Aussenposition starteten die Gäste aus Urdorf erneut stark in den zweiten Satz. Man hatte den Gegner voll unter Kontrolle. Die Service-Annahme, die Verteidigung und sogar das Blockspiel funktionierten gut bei den Limmattalern. So resultierte eine 24:21-Führung. Doch dann vermochte das Team von Coach Hüppi den Satz zu beenden. Mit drei schlechten Annahmen, einigen unglücklichen Pässen und der fehlenden Kaltblütigkeit im Angriff ging der Satz mit 26:24 an die Heimmannschaft aus Andwil. Ein Schock für die Kanti Limmattal.

Im dritten Satz vermochten die enttäuschten Gäste nicht mehr ins Spiel zurückzufinden und lagen konstant im Hintertreffen. Nichts stimmte mehr und das Spiel ging mit 20:25 verloren. «Wir haben vielleicht eine der letzten grossen Möglichkeiten vertan, Punkte für den Ligaerhalt zu gewinnen. Jetzt wird es verdammt hart!», das die Worte eines diluierten Coachs Thomas Hüppi, der auch in diesem Spiel versuchte, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Leider ohne Erfolg. (LIZ)