Wie jedes Jahr startet die Bike Saison auch dieses Jahr wieder in Schwändi. Das Bergdorf Schwändi liegt auf der Abbruchmasse eines prähistorischen Bergsturzes zwischen Guppen- und Hanslirunsen am Fuss des Vorder Glärnisch im Kanton Glarus. Auf 701 m ü M. gelegen, dachte man an ein schönes Bergrennen nach dem trockenen April.Doch weit gefehlt: Fünf Grad und Regen begrüssten die Teilnehmer am Sonntagmorgen bei der Besichtigung. Die Strecke liegt am Fusse des Vorder Glärnisch am Hang mit steilen Aufstiegen und Abfahrten. Der Regen hat die Strecke etwas aufgeweicht. Dank dem trockenen April war sie aber in einem super Zustand. Griffig im Hang und bei den Abfahrten etwas rutschig, was die Cross Biker lieben.

Nass und rutschig

Auch dieses Jahr starteten die Urdorfer Racer vom Race Team Chlösterli wieder zum Cup. Der EKZ-Cup wird über acht Rennen ausgetragen und findet zwischen, April und September statt. Das Race Team hatte fünf Fahrer am Start. Zuerst wahren Fabienne Indrist und Valentina Büschi an der Reihe. Sie starten dieses Jahr in der Gruppe «Rock», Jahrgang 02 und 03. Das Rennen war über 6.5 km angesagt. Eine kurze Runde von 2.5 km und eine grosse mit einer Distanz von 4.0 km. Das Streckenprofil hatte es in sich . Der Start ging gleich steil nach oben. Die Biker musste gleich von Anfang an alles geben, um möglichst gut auf das erste Podest zu kommen. Danach konnte sich der Puls wieder ein wenig beruhigen, um dann in der ersten kleinen Runde gleich über die Wiese wieder nach unten zu brausen. Über die Ziellinie mit einigen Hindernissen ging es gleich wieder in den Starthang nach oben. Dann fuhren die Biker weiter zur langen Runde, die durch den Wald führt. Über Wurzeln und Stein, manchmal nass, rutschig, schmal und matschig, führte der Trail und verlangte alles ab. Dann, eine kurze schnelle Abfahrt auf dem Kies bis zum Zielhang, dann war es geschafft.

Ohne Zwischenfall durchgekommen

Indrist, die das erste Rennen in der neuen Kategorie fuhr, konnte sich durch eine gute Startnummer gleich von Anfang an gut positionieren. Büschi wurde durch ihre hohe Starnummer von den Fahrerinnen aufgehalten und musste so stetig einem Rückstand hinterher fahren. Beide meisterten den Parcours gut und konnten ohne Zwischenfall das Rennen auf dem 12. und 13. Rang beenden.

Erstes Rennen

Nach den beiden musste Noel Büschi an den Start. Er fährt dieses Jahr in der Gruppe «Cross» (Jahrgänge 04 und 05). Das Rennen für die Cross Kategorie ist über 2.8 km angesagt. Zwei Mal eine Startrunde von 1.4 km länge. Die Streckenführung ist einfacher als bei den höheren Kategorien. Trotzdem müssen die Biker parat sein, um auch da die technischen Tücken zu überwinden. Die Zielrampe und die Rasenabfahrt hatten es in sich. Wie auch das grosse Teilnehmerfeld. 52 Fahrer waren gemeldet. Für Noel Büschi war es das erste Rennen. Er musste mit der Startnummer 43 sehr weit hinten starten. Trotzdem kam er am Start gut weg und konnte die ersten Steigungen gut meistern. Die Hindernisse waren kein Problem und wurden alle gefahren. Leider immer in einem zu hohen Gang. Somit fehlte ihm der Schwung, um auch wirklich schnell zu sein. Büschi beendete das Rennen auf dem 42. Rang und meinte: «Ich konnte keinen überholen aber ich wurde überholt».

Erfahrung bezahlt sich aus

Nun war noch die Kategorie «Soft» an der Reihe. In dieser Gruppe starten Lynn Büschi und Loris Müller. Für beide ist es das erste Rennen in dieser Gruppe. Loris und auch Lynn fuhren letztes Jahr noch in der Gruppe «Pfüderi». Das Rennen der Gruppe «Soft» ist über eine Runde von 1.4 km angesetzt. Büschi und Müller starteten super und konnten sich vorne behaupten. Die Erfahrungen aus den letzten Rennen hatten sich bezahlt gemacht. Loris Müller fuhr konstant und beendete das Rennen auf dem 11. Rang. Lynn Büschi packte die Chance und konnte mit einem super Schlussspurt noch drei Konkurrentinnen überholen und beendete das Rennen auf dem 6. Schlussrang.