Schwingen

Thomas Kammermann holt sich in Bachenbülach die Auszeichnung

Thomas Kammermann (rechts) gegen Werner Keller.

Thomas Kammermann (rechts) gegen Werner Keller.

Der aussichtsreichste Athlet des SK Glatt- und Limmattal verpasst am Bruederschwinget den Schlussgang knapp, musste aber dennoch um den Zweig bangen. Diesen holte er letztlich aber dank eines Siegs gegen Karim Leuppi.

Der Stadtzürcher Thomas Kammermann überzeugte nach seinem Kranzgewinn am Zürcher Kantonal-Schwingfest vor zwei Wochen erneut. Beim Bruederschwinget in Bachenbülach erkämpfte er sich die Auszeichnung im sechsten Rang.

Nach vier Gängen stand Fabian Kindlimann aus Wald mit vier Siegen an der Ranglistenspitze. Kammermann, Reto Fritschi und Marco Pedrazzi vermochten dem starken Oberländer einigermassen zu folgen. Das Trio hatte aber zu diesem Zeitpunkt mit eineinhalb Punkten bereits einen respektablen Rückstand.

Im fünften Gang entschied sich das Kampfgericht für die Paarungen Kindlimann gegen Kammermann und Fritschi gegen Pedrazzi. Während Fritschi in der Direktbegegnung mit Pedrazzi siegte, verlor Kammermann gegen den favorisierten Kindlimann nach guter Gegenwehr. Die Schlussgangqualifikation war mit dieser Niederlage für den 25-jährigen Kammermann ausgeträumt.

Durch fehlende Maximalnoten musste der angehende Maschinenbau-Ingenieur gar noch bangen, in die auszeichnungsberechtigten Ränge zu kommen. Doch Kammermann blieb bis zuletzt konzentriert und legte im entscheidenden letzten Kampf Karim Leuppi mit einem sehenswerten Brienzer auf den Rücken. Auf Rang 18 kam der Oberengstringer Luca Pallaoro. Der erst 16-jährige Turnerschwinger zeigte mit zwei Siegen und vier Niederlagen eine respektable Leistung.

Im Kampf um den Tagessieg liess sich Kindlimann vor 1800 Zuschauern auch von Fritschi nicht mehr stoppen. Das 23-jährige Kraftpaket siegte im Schlussgang nach 2:15 Minuten mit Kurz souverän. In der Endabrechnung hängte Kindlimann die gesamte Konkurrenz um mindestens zwei Punkte ab.

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