2.Liga inter
Tabellenführer Dietikon gewinnt zum dritten mal in Folge

Nach dem 1:0-Sieg über das Team Aargau U21 hält Dietikon weiter die Leaderposition. Die Dietiker feierten auf dem Kunstrasen im Aarauer Schachen zwar den dritten Sieg in Serie, wussten aber nur in der ersten Halbzeit zu überzeugen.

Achim Günter
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Der einzige Torschütze des Spiels, Luca Dimita (links), im Zweikampf gegen Aaraus Patrick Muff.

Der einzige Torschütze des Spiels, Luca Dimita (links), im Zweikampf gegen Aaraus Patrick Muff.

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In der Nachspielzeit versuchte sich sogar FCA-Goalie Predrag Pribanovic im gegnerischen Strafraum. Es half alles nichts: So sehr das Team Aargau U21 auch auf den Ausgleich drängte, er fiel nicht. Aufgrund der Leistungssteigerung nach dem Pausentee wäre zumindest die Punkteteilung im 2.-Liga-inter-Duell verdienter Lohn für die Anstrengungen gewesen.

FCA-Captain Davide Giampà wusste denn auch, wo der Hebel in den kommenden Wochen anzusetzen sein würde: «Wir müssen vor allem an der Entschlossenheit und der Effizienz arbeiten.» Ausschlaggebend für die knappe Niederlage war aus seiner Sicht gewesen, dass sein Team offensiv zu wenig wirklich gefährliche Aktionen habe kreieren können und gleichzeitig in der Defensive einmal zu wenig konsequent agiert habe. «Und der Leader ist in einer solchen Situation dann halt effizient.»

Die Dietiker feierten auf dem Kunstrasen im Aarauer Schachen zwar den dritten Sieg in Serie, wussten aber nur in der ersten Halbzeit zu überzeugen. Auch sie vermochten den Zuschauern insgesamt nicht wirklich viel Herzerwärmendes zu bieten. Dabei wäre solches angesichts der herbstlichen Witterung durchaus willkommen gewesen. Doch spektakuläre Torszenen waren während der gesamten Spieldauer Mangelware, ebenso gelungene Ballstafetten. Beide Teams agierten taktisch diszipliniert und gewährten dem Gegner kaum Spielraum.

Aargauer Weckruf

Nachdem Giampà einen frühen Warnschuss (6.) aufs Dietiker Gehäuse abgegeben hatte, bestimmte der Gast die Partie. Doch dies änderte sich bald. Die dritte Tormöglichkeit führte zur verdienten Führung für Dietikon: Stürmer Luca Dimita nickte eine präzise Flanke von links aus kurzer Distanz ein. Und nur eine Minute später hätte eigentlich sein Sturmpartner Durim Ibrahimi auf 2:0 erhöhen müssen.

So aber blieb der Nachwuchs des Challenge-League-Leaders in der Partie. Das Team von Trainer Thomas Binggeli drehte nach der Pause auf, störte nun früher und verzeichnete deutlich mehr Ballbesitz als noch vor dem Unterbruch . Allein die ganz klaren Chancen blieben aus. Und da Dietikon nach dem Seitenwechsel nur noch wenig zustande brachte und bei den wenigen Entlastungsangriffen kaum je gefährlich wurde, dümpelte das Spiel dem Ende entgegen – bis Aaraus Golaj FCD-Goalie Ngongo prüfte und damit die zehnminütige, ungekrönte Schlussoffensive einleitete.

Der Spielertrainer des alten und neuen Leaders wollte hinterher nichts von einem glücklichen Sieg hören. «Anfangs hatten wir das Spiel im Griff. Sie waren in der zweiten Hälfte mutiger und haben früher angegriffen. Doch wir haben einfach den Todesstoss verpasst. Wir hatten aber die klareren Chancen», so Goran Ivelj.

Nicht wirklich überzeugen und dennoch gewinnen, aus diesem Holz sind Sieger geschnitzt.