Unihockey

Starkes Limmattaler Zeichen mit 14 Toren gegen Lenzburg

Gegen Lenzburg erwischten die Limmattaler einen glänzenden Abend. Sie waren dem Gegner in allen Belangen überlegen und verdienten sich den Sieg auch in dieser Höhe. Ist das der Anfang eines Angriffs auf die Tabellenspitze?

Dass die Lenzburger dem UHLT liegen, zeigte bereits der Saisonauftakt. Damals kehrten die Männer von Trainer Rico Polo das Spiel trotz eines 0:3-Rückstandes in einen Sieg. Im Heimspiel wollte man den Gegner aber ganz offensichtlich gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Die Heimmannschaft griff sogleich beherzt an und so dauerte es lediglich vier Minuten, bis Tim Mock seine Farben in Führung schoss. Die Freude währte allerdings nur sehr kurz, die Limmattaler zogen die einzigen unkonzentrierten 20 Sekunden des Abends ein und Lenzburg konnte postwendend ausgleichen.

Stark auch im Powerplay

Fortan übernahm Limmattal aber das Spieldiktat und liess die Lenzburger kaum mehr ins Spiel kommen. Mit einem Doppelschlag in der 19. Minute entschieden sie das erste Drittel für sich. Keller und Steinholtz hatten die Tore geschossen, Letzterer hatte einen Freischlag herrlich ins Lattenkreuz verwandelt. Auch nach der Pause kehrte das Heimteam wacher zurück als der Gegner. Nach lediglich 26 Sekunden traf Pachlatko zum 4:1. Auch im Powerplay zeigte sich das Team von Coach Polo für einmal sehr effizient. Bei beiden ihnen gewährten Gelegenheiten konnte Limmattal reüssieren, Kern und Gitonga sorgten für einen beruhigenden 6:1-Vorsprung vor dem letzten Drittel. Einziger Wermutstropfen im zweiten Drittel war der verletzungsbedingte Ausfall von Captain Püntener.

Schützenfest im Schlussdrittel

Im letzten Drittel kam es zum grossen Limmattaler Schaulaufen. Ganz nach dem Motto «wer hat noch nicht, wer will noch mal» traf das Heimteam in schöner Regelmässigkeit und fast aus allen Lagen. Die Lenzburger konnten sich kaum mehr wehren und einem schon bald leid tun. Der Schlusstand von 14:1 war mehr als ein deutliches Verdikt.

«Die Lenzburger waren heute in der Situation, in welcher wir uns auch schon befunden haben», stellte Trainer Rico Polo fest. «Sie hatten nur zwei Linien und konnten nicht mehr reagieren, während wir das Tempo stets hochhalten konnten.» Dies auch dank der dritten Linie, welche aus lauter Junioren bestand und eine starke Performance abrufen konnte. Mit diesem Sieg als Motivationsspritze reisen die Limmattaler nächste Woche zu Tabellennachbar Schwarzenbach.

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