Die «Einhörner» begannen stark mit einem Dreipunktewurf. Auch danach fand das Heimteam besser ins Spiel, was nach fünf Minuten bereits in einer 18:8-Führung gipfelte. Was besonders auffiel, waren die gute Defensivleistung von Spreitenbach und der Umstand, dass bei den «Einhörnern» fast jeder Dreipunktewurf sass. So konnte Spreitenbach mit einer beruhigenden 28:17-Führung die Seiten wechseln.

Unicorn 02 spielte im Angriff auch im weiteren Verlauf der Partie intelligenter und abschlusssicherer. So verwunderte es nicht, dass die Heimmannschaft die Führung bis 18 Punk-te ausbauen konnte. Höhepunkt der missglückten Angriffsbemühungen der Badener im zweiten Viertel war ein Air-Ball, ein so genannter Wurf, der den Korb nicht berührt. Spreitenbach ging somit mit einer 66:49-Führung in die Halbzeitpause.

Baden mit zu vielen Fehlern

Die Frage in Halbzeit zwei war, ob Alstom Baden den Charakter hat, die Partie zu drehen. Zu Beginn des dritten Viertels konnte die Frage mit einem Nein beantwortet werden. Anders ist es nicht zu erklären, dass Spreitenbach weiter nach Belieben schalten und walten konnte. Und auch nicht zu erklären war es, dass Baden sogar bei einem Freiwurf einen Air-Ball produzierte. Der siebte Dreipunktewurf von Spreitenbach in der 34.Minute brachte dann die Vorentscheidung. Ein 49:80-Rückstand für Alstom Baden – das war nicht mehr aufzuholen. Zwar kam der Gast nochmals bis auf 76:92 heran, doch den Sieg im Limmattaler Derby liess sich Unicorn 02 Spreitenbach nicht mehr nehmen.