Basketball
Spreitenbach-Dietikon unterliegt Opfikon 90:96

Der Auftakt zur Finalrunde verlief für Unicorn 02 Spreitenbach-Dietikon nicht wunschgemäss. Wurde Mutschellen in den Gruppenspielen im vergangenen Herbst noch besiegt, gab es zum Start in die Finalrunde gegen den gleichen Gegner eine 87:92-Niederlage

Beat Hager
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Unicorn Spreitenbach-Dietikon lässt Chance aus
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Unicorn Spreitenbach-Dietikon lässt Chance aus

Zum zweiten Match, das rund einen Monat nach dem Auftakt stattfand, gastierte Opfikon Seefeldhalle in Spreitenbach. Unicorn-Trainer Rohit Bhandari war im Spiel gegen die Glatttaler wahrlich nicht zu beneiden, bei sieben Absenzen standen dem Coach aus Indien lediglich ebenso viele Akteure zu Verfügung.

Trotz der akuten personellen Situation präsentierten sich die Gastgeber von Beginn an spielfreudig. Unter der Regie von Captain Vincent Ndjip führten die Gastgeber zur Spielmitte verdient mit 51:44.

Die Gäste fanden mit der Fortdauer der Partie immer besser ins Spiel und zwischen der 30. und der 33. Minute verwandelten sie einen 65:70-Rückstand in eine 72:70-Führung. Als Sekunden vor Spielschluss die Unterländer mit 83:80 führten, schien die Entscheidung gefallen zu sein.

Seiler erzwingt Verlängerung

Es schien nur so, denn ein überraschender Kunstschuss des 21-jährigen Julian Seiler rettete die Einheimischen in die Verlängerung. Nachdem in der fünfminütigen Overtime mit Carmelo Giammona und Edouards Pieraerts gleich zwei Unicorn-Spieler verletzungsbedingt ausgefallen waren, ging der Sieg mit 96:90 an die Gäste. «Heute standen mir nur gerade sieben Spieler zu Verfügung, doch das Team hat gut gespielt.

Dennoch bin ich enttäuscht, zumal wir erneut ohne Punkte blieben. Ich habe eine starke Mannschaft mit viel Talent, welche einen Spitzenplatz anstreben kann. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, Erfahrungen zu sammeln und zu analysieren», so Trainer Bhandari. «In den kommenden Spielen müssen wir defensiv konzentrierter agieren», ist er sich im Klaren. Captain Ndjip zeigte sich ob der Niederlage wenig überrascht: «Auf diese Saison hin wurde ein neuer Coach verpflichtet und viele neue Spieler wechselten zu uns.

Mit dem Erreichen der Finalrunde haben wir mit dem gleichzeitigen Ligaerhalt ein erstes Saisonziel erreicht. Gegen Opfikon machten wir unser Spiel während der ersten 30 Minuten, anschliessend liessen wir uns provozieren. Ein Sieg wäre sicher möglich gewesen, dennoch wollen wir einen Platz unter den ersten drei», so der 26-jährige Leistungsträger.