Basketball
Spreitenbach-Dietikon gewinnt das letzte Saisonspiel 89:67

Nach dem Schlusspfiff überwog die Freude über den schliesslich deutlichen 1.-Liga-Sieg gegen die Gäste aus Zug. Nichts erinnerte mehr an die verkorkste Startphase, in welcher sich die «Einhörner» schwertaten.

Johannes von Mandach
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Basketball Spreitenbach-Dietikon gegen Zug
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Ivan Bukovac (Unicorn Spreitenbach-Dietikon) gegen vier Zuger.
Emil Straessle (Spreitenbach-Dietikon) beim Korbleger.
Spielertrainer Vincent Nojip (Unicorn Spreitenbach-Dietikon) mit Ball.

Basketball Spreitenbach-Dietikon gegen Zug

ANTON GEISSER

«Es ist uns lange nicht gelungen unser Spiel aufzuziehen» resümierte Spieler Philip Muther. Doch nach der ersten kurzen Verschnaufpause war das Heimteam kaum wiederzuerkennen. Es gelang ihnen auf Anhieb, das Spieldiktat zu übernehmen und den Vorsprung stetig zu vergrössern. Über den Sieger der Partie musste in der Folge nicht mehr diskutiert werden. Zu überlegen und abgeklärt agierten die Hausherren.

Das war in letzter Zeit nicht immer der Fall. Zu oft haben sich die Unicorns gegen die vermeintlich Kleinen schwergetan. Am Ende der Hinrunde stand man noch punktgleich mit Opfikon an der Tabellenspitze. Nun benötigt man Schützenhilfe der anderen Teams, um sich den zweiten Schlussrang noch zu sichern. Doch mit dieser überzeugenden Leistung im letzten Spiel darf ein positiver Schlussstrich unter eine gesamthaft erfolgreiche Saison gezogen werden.

Der Grund für die letzte Spielzeit ist schnell gefunden: viele starke Einzelspieler, welche allesamt das Team in den Vordergrund stellen. Dies sei auch nötig, meinen die Spieler, denn einen wirklichen Trainer gebe es bei ihnen nicht. Umso wichtiger sei das Vertrauen ineinander. Dieses konnte nun auch schon über eine lange Zeit reifen, denn die meisten spielen seit Jahren miteinander. Einige sind gar schon seit der Vereinsgründung dabei.

Auch wenn es mit dem zweiten Schlussrang, welcher für den Aufstieg in die 1. Liga Inter berechtigen würde, noch klappen sollte, ist der Aufstieg für sie kein Thema. Im Team ist niemand bereit die längeren Anreisewege auf sich zu nehmen. Zudem dürften die Heimspiele nicht mehr in der Turnhalle Seefeld in Spreitenbach ausgetragen werden, da das Spielfeld für die höhere Liga zu klein wäre. Captain Vincent Ndyip sagte entsprechend: «Unser Ziel waren die Top Drei, das haben wir erreicht. Der Aufstieg ist und bleibt aber für uns kein Thema.» So wird die eingeschworene Truppe aus dem Limmattal wohl auch nächste Saison wieder in der 1. Liga regional um die vorderen Tabellenränge mitspielen.