Sie hatten keinen optimalen Start in die Saison. Die Unicorns aus Spreitenbach waren nach fünf Begegnungen noch nicht dort in der Tabelle aufzufinden, wo sie sich gerne gesehen hätten. «Die Gegner waren nicht wirklich besser als wir», lautete aber die Analyse von Unicorn-Spieler Hidajet Nuredini. Tatsächlich waren die meisten Spiele äusserst knapp entschieden worden.

Deshalb liessen sich die Unicorns nicht gross beirren und starteten mit einem gesunden Selbstvertrauen in das gestrige Spiel gegen den die Kreisschule Mutschellen. Für eine Mannschaft, die unbedingt den Anschluss an die Tabellenspitze schaffen wollte, war ein Sieg über die zurzeit Letztplatzierten auch beinahe Pflicht.

«Es war ein schwieriges Spiel»

Die Unicorns bewiesen, dass sie definitiv eine Klasse besser spielen können als das Schlusslicht Mutschellen. Sie starteten sehr selbstsicher in das Spiel und überrumpelten das Heimteam mit ihrer überlegenen Technik und Schnelligkeit völlig.

Da die Unicorns nach Nuredini «unnötig viel foulten», konnten die Mutscheller mit einigen Freiwürfe punktemässig lange mithalten. Zu lange, wenn man die Spielweise der beiden Teams verglich.

Wenn die Unicorns in ihrer Leistung konstant geblieben wären, hätte das Heimteam keine Chance gehabt. «Es war ein schwieriges Spiel für uns. Wir waren eigentlich physisch überlegen und konnten unser Spiel trotzdem nicht durchziehen und hatten viele unnötige Ballverluste», sagte die Nummer 11, Nuredinim zu der Leistung der Spreitenbacher. «Wir haben viele neue Spieler für diese Saison, mit denen es aber mittlerweile immer besser läuft», schaut er nun positiv in die Zukunft.