Segeln
Simon Koster trotzt Wind und Wetter und wird Dritter

Der 25-jährige Oberengstringer kommt nach über 7000 Kilometern auf dem Atlantik in Guadeloupe ins Ziel – mehr als 23 Tage war der Einhandsegler allein in seinem Boot unterwegs.

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Simon Koster nach der Zieleinfahrt

Simon Koster nach der Zieleinfahrt

Jacques Vapillon

«Es dauerte lange. Ich hatte viele Probleme: ein Teil der Technik fiel aus. Jeden Tag ging etwas schief.» So beginnt die erste Schilderung des Oberengstringers Simon Koster auf Facebook nach der Zieleinfahrt an der Minitransat, von Spanien bis Guadeloupe.

Über 23 Tage und 11 Stunden war Koster allein in einem 6,5-Meter-Boot, mit dem er den Atlantik überquerte. Das Wetter war tückisch: Nachdem der Start in Douarnenez (Bretagne) mehrmals verschoben werden musste, zog kurz nach dem Beginn ein Sturm auf, der die Boote zu einem Halt in Nordspanien zwang.

Video von Simon Kosters Ankunft auf Guadeloupe

Während andere aufgeben mussten, trotzte Koster den Widrigkeiten. Er kam als Dritter ins Ziel, hinter dem Franzosen Aymeric Belloir und der Genferin Justine Mettraux, mit der er in der zwei Jahre langen Vorbereitungsphase eine WG bewohnt hatte.

Mehr Fotos von Simon Koster finden Sie hier. Sein Logbuch auf Facebook finden Sie hier.