Faustball
Sieg und eine Niederlage für Schlieren an der Heimrunde

Mit zwei Punkten aus den beiden Spielen gegen Titelverteidiger Jona sowie gegen Diepoldsau schlossen die Faustballerinnen vom STV Schlieren ihre NLA-Heimrunde ausgeglichen ab.

Beat Hager
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Heimrunde der Schlieremer NLA-Faustballerinnen
10 Bilder
Simone Eicher beim Aufschlag.
Das Warten auf den Ball.
Teamarbeit beim STV Schlieren (von links): Simone Eicher, Tabea Pfeuti und Sabine Pfister.
Nach der Niederlage gegen Jona fielen klare Worte.
Sabine Pfister mit Wucht am Netz.
Simone Eicher bereitet den Angriff vor.
Perfekt aufgelegt für die Mitspielerin.
Das Timing beim Schlag ist entscheidend.
Im Banne des Balles.

Heimrunde der Schlieremer NLA-Faustballerinnen

Roland Jaus

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Vorjahr strebt das Team vom Unterrohr in dieser Saison erneut die Qualifikation für den Finaltag an. Eine Woche nach dem Auftakt zur Feldsaison in Jona standen die NLA-Faustballerinnen auf der Sportanlage Unterrohr in Schlieren im Einsatz. Vor eigenem Anhang wollten sich die Gastgeber natürlich von ihrer besten Seite zeigen.

«Leider verloren wir zum Saisonstart gegen Embrach knapp mit 2:3, ehe wir Neuendorf-Deitingen klar mit 3:0 besiegten. Nun gilt es, konstanter zu werden», so Captain Simone Eicher vor dem Heimauftritt.

Keine Chance gegen Jona

Dabei trafen die Schlieremer in ihrer ersten Partie auf Titelverteidiger und Meisterschaftsfavorit Jona, welcher seit zwei Jahren im Feld ungeschlagen ist. Das eingespielte Team vom Obersee reiste mit vier aktuellen Nationalspielerinnen ins Limmattal und liess mit ihrem druckvollen und schnellen Angriffssspiel dem Gastgeber beim 3:0 keine Chance. «Im ersten Satz beim 13;15 wäre ein Sieg möglich gewesen. Doch in der Folge spielten wir defensiv und taktisch sehr schlecht auf und haben uns selber geschlagen. Die Art und Weise ist enttäuschend und wir müssen lernen, das Spiel besser zu beobachten», so Eicher weiter.

In der zweiten Partie wartete mit Diepoldsau ein junges ambitioniertes Team auf Schlieren, wobei die Rheintalerinnen durch Neo-Nationaltrainer Anton Lässer gecoacht werden.

Klarer Sieg gegen Diepoldsau

Gegen die Ostschweizerinnen übernahm Schlieren von Beginn weg das Zepter, wobei sie den ersten Satz gleich mit 11:1 diskussionslos für sich entschieden. Nach dem 2:0 schlichen sich bei Schlieren im dritten Satz einige individuelle Fehler ein. In einem hartumkämpften Satz machte die erfahrene Offensive mit dem Duo Sabine Pfister und Simone Eicher mit der Erfahrung von 140 Länderspielen den Unterschied aus und Schlieren feierte dank einem 15:14 einen klaren 3:0-Sieg.

«Diepoldsau hatten wir klar im Griff, doch im dritten Satz fielen wir wieder ins Muster mit der Unkonstanz zurück», betonte Pfister, welche nach einer fünfjährigen Wettkampfpause erstmals wieder in Schlieren auf dem Feld stand. Gegenwärtig wird die Mannschaft von der 49-fachen Nationalspielerin Michelle Fedier trainiert, welche wegen einer bevorstehenden Weltreise eine Wettkampfpause einschaltete.

Nach dem dritten Rang im Vorjahr streben die Schlieremer Faustballerinnen erneut die Qualifikation für den Finalevent vom 12./13. September 2015 in Jona an, wonach sich die drei besten NLA-Teams qualifizieren. «Dieses Ziel ist ein sehr schwieriges Unterfangen für uns, zumal Embrach verstärkt in die Saison startete», stellt Eicher klar.