In der ersten Cup-Runde wurde der FC Schötz seiner Favoritenrolle gegen Dietikon gerecht. Die Luzerner setzten Dietikon von Beginn an unter Druck und gestanden dem Gegner kaum Abschlussmöglichkeiten zu. Weil Schötz aber einige gute Chancen ungenutzt liess, und Dietikon durch Senincanin (81.) den Anschluss schaffte, kam auf dem Sportplatz Wissenhusen zum Schluss nochmals Spannung auf. Mit dem 3:2-Sieg ziehen die Luzerner in die zweite Runde des Liga-Cups ein, wo sie nächsten März die Möglichkeit haben, sich für die Hauptrunde zu qualifizieren.

Harmloses Dietikon

Bereits nach zehn Minuten eröffnete Nikmengjai das Skore für den FC Schötz. Er erlief einen weiten Ball in der gegnerischen Platzhälfte, behauptete ihn gegen zwei Gegenspieler und schob das Leder cool ins lange Eck. Für Dietikon ein Start, wie man ihn sich sicherlich nicht gewünscht hat. Die Zürcher liegen in der Meisterschaft auf dem drittletzten Platz und haben in neun Spielen lediglich acht Tore zustande gebracht. Dies zeigte sich während des ganzen Spiels: Dietikon war zwar bemüht, auf den letzten Metern aber ungefährlich.

Der Ausgleich für Dietikon kam dann auch aus heiterem Himmel. Dimita kam an der Strafraumgrenze an den Ball und drosch diesen Richtung Schötz-Torhüter Bolliger, der mirakulös parierte. Der Abpraller landete aber genau auf dem Fuss von Meyer, der nur noch einzuschieben brauchte. Die Gastgeber zeigten sich ob diesem überraschenden Treffers aber unbeeindruckt, und stürmten sogleich wieder Richtung Dietiker Tor. Nur eine Minute nach dem Ausgleich versenkte Pekas einen Freistoss aus gut 18 Metern zur neuerlichen Führung. Dem FC Schötz, Tabellenführer in ihrer 1.-Liga-Gruppe, war das Selbstvertrauen anzumerken, welches sie aus sechs Siegen aus neun Spielen mitbrachten. Sie hatten mehr vom Spiel und gewannen die wichtigen Zweikämpfe im Mittelfeld. Spätestens nach dem 3:1 durch Lukic schien der Mist geführt.

Mangelnde Chancenverwertung

In der Folge steigerte sich Dietikon, konnte aus den erspielten Chancen aber keinen Profit mehr schlagen. Auf der anderen Seite begann Schötz zu kontern und kam seinerseits zu mehreren ausgezeichneten Möglichkeiten, verpasste es aber, eine Entscheidung herbeizuführen. Nach dem Anschlusstreffer von Senincanin in der 81. Minute kam zwar nochmals Spannung auf, die Gäste blieben im Abschluss aber weiterhin zu harmlos und so brachte Schötz die Führung über die Zeit.  

Telegramm:

FC Schötz – FC Dietikon 3:2 (2:1)
Schötz, 250 Zuschauer. - SR Ljatifi. – Tore: 10. Nikmengjai 1:0. 28. Meyer 1:1. 29. Pekas 2:1. 67. Lukic 3:1. 81. Senincanin 3:2.

Schötz: Bolliger, Gänsler, Bajrami, Ferricchio, Ramadani, Nikmengjai, Rapelli, Skeraj, Stephan, Pekas, Lukic
Dietikon: Gammel, Candreia, Marjanovic (65. Pezullo), Dimita, Eba Eba, Biafora, Miljkovic, Meyer, Vukomanovic, Harlea, Krleski (79. Xhemo) - Bemerkungen: 38. Pfostenschuss Nikmengjai.

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