Weningen

Schoch-Challenge fordert den Tischtennis-Spielern alles ab

Die Turnhalle des Oberstufenschulhauses war fest in der Hand der Tischtennisspieler.

Die Turnhalle des Oberstufenschulhauses war fest in der Hand der Tischtennisspieler.

Insgesamt 100 Tischtennis-Spieler wetteiferten an der Schoch-Challenge in Weiningen. Diese wurde zum zweiten Mal durchgeführt - und schon ist die Kapazitätsgrenze beinahe erreicht.

Am späten Nachmittag in der Turnhalle des Oberstufenschulhauses in Weiningen: Philipp Aegerter schaut von seinem Computer auf die etwa zwei Dutzend Tischtennistische herab, an denen grösstenteils immer noch gespielt wird. Der Turnierdirektor hat kurz Zeit, Bilanz über die zweite Schoch-Challenge zu ziehen. «Wir haben nur positive Feedbacks erhalten», freut er sich.

Die Schoch-Challenge kommt bei den Tischtennisspielern offensichtlich gut an. Dieses Jahr haben 100 Spielerinnen und Spieler teilgenommen – ein Plus gegenüber der letztjährigen Ausgabe von satten 25 Prozent. Viel mehr, meint Mitorganisator Raphaël Buck, könne das Turnier ohnehin nicht mehr verkraften: «Ich denke, bei 120 Teilnehmenden haben wir die Kapazitätsgrenze erreicht.»

Attraktivere Turniere

Dass das Turnier schon im zweiten Jahr fast die maximale Teilnehmerzahl erreicht, liegt wohl am attraktiven Modus. Gemäss diesem spielt jeder gegen jeden in seiner Kategorie, und jeder hat die gleiche Anzahl Partien – im Gegensatz zum üblicherweise gespielten K.-o.-System. Die Idee, den Schoch-Modus einzuführen, hatte Philipp Aegerter. «Ich fand es langweilig, dass man bei einem normalen Turnier zwischen zwei Spielen so lange Pausen hatte», erklärt er. «Da habe ich mir gedacht, wir könnten es mal mit diesem Modus versuchen, um die Turniere für die Spieler attraktiver zu gestalten.» Attraktiv in dem Sinne, dass die Spieler teilweise acht Partien an einem Tag absolvieren.

Das geht vor allem bei älteren Spielern an die Substanz. «Bei unserem Turniersystem mit vielen Spielen macht sich der Altersunterschied doch stark bemerkbar», meint etwa Peter Matt, der für den gastgebenden TTC Dietikon-Weiningen angetreten ist. Er schätzt, dass er mindestens doppelt so alt sei wie die Spieler auf den ersten zehn Rängen in der Kategorie C, in der er spielt. Trotzdem reicht es am Ende für ihn auf Platz drei. «Ich bin sehr zufrieden», sagt er denn auch. Vor allem, weil er nach der Niederlage im sechsten Spiel deutlich zurückgefallen sei: «Mit den Siegen im siebten und achten Match konnte ich mich aber noch in die Ränge kämpfen.»

Zwei Regionale auf dem Podest

Matt ist der erfolgreichste Lokalmatador. Ein weiterer erfolgreicher Limmattaler war Karl Aeschimann aus Urdorf. Auch er konnte sich einen Platz auf dem Podest ergattern – Bronze in der Kategorie O 40. In der Kategorie B belegte er derweil den siebten Platz, direkt hinter einem anderen Urdorfer, Marcus Bischoff.

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