Manuel Wanner gilt als eine der grossen Nachwuchshoffnungen der Schweiz. Schon mit 7 Jahren kam er durch seine Eltern mit Squash in Kontakt. «Damals nahm mich meine Mutter in einen Squashkurs mit und ich konnte mich sofort für den Sport begeistern.» Heute besucht er die Sporthandelsschule Minerva und macht daneben ein Praktikum.

Drei Fragen an Manuel Wanner

Drei Fragen an Manuel Wanner

Williams sieht Potenzial

«In den nächsten fünf bis sechs Jahren möchte ich in die Top 30 der Welt kommen», nennt der Zürcher Oberländer sein Ziel. Wanner trainiert hart für diesen Erfolg, sechsmal pro Woche zwei bis zweieinhalb Stunden. Er weiss, wem er das zu verdanken hat: «Ohne meine Eltern und Materialsponsoren wäre das nie möglich.»

Schlierens Spielertrainer und Nationaltrainer John Williams sagt über Wanner: «Jetzt ist die Crunch Time, die entscheidende Phase, ob er den Übergang zum Profi schafft. Das Potenzial ist durchaus vorhanden, seine Spielweise für sein Alter schon sehr reif.» Der ehemalige Weltklassespieler Williams hat reichlich Möglichkeiten zur Verbesserung ausgemacht: «In der Schlagtechnik sowie im physischen und mentalen Bereich sollte er noch arbeiten.

Vorbild Nicolas Müller

In der Mannschaft von Vitis Schlieren steht seit dieser Saison mit Nicolas Müller auch der mit Abstand beste Schweizer, momentan 21. der Weltrangliste. «Für mich ist er eine Riesenhilfe, von ihm kann ich sehr viel profitieren. Mit Nicolas verstehe ich mich super, auch neben dem Platz sind wir sehr gute Freunde geworden», sagt Wanner über seinen prominenten Teamkollegen. Wanner ist der einzige Schlieremer, der alle Matches der bisherigen Spielzeit bestritt. Er hat alle gewonnen.

Am Donnerstag folgt in Cham das erste Match im Jahr 2013. Auf dem Weg zum Meistertitel sind die Grasshoppers erneut der ärgste Kontrahent, die Playoffs beginnen Anfang Mai.