«Die Jungen haben das nicht gleich verstanden. Ich erklärte ihnen, dass es um mich geht.» Beat Studer spricht über die Analyse, die nach der vergangenen Spielzeit in dieser Zeitung erschien. Ihre Aussage war, kurz gesagt, dass es an der Zeit ist für den FC Schlieren, den Aufstieg in die 2.Liga zu realisieren. Trainer Studer sieht sich an einem ähnlichen Punkt angelangt wie vor einigen Jahren in Dietikon. Ihm steht die richtungsweisende Saison bevor. Schlieren ist auch für die Trainer der Nachbarvereine der Aufstiegsfavorit schlechthin.

Das Team verfügt über ein grosses Offensivpotenzial, dieses wurde den Verpflichtungen von Stürmer Souhel Muhi-Eddine und dem technisch versierten Nicola Saxer (Ex-Birmensdorf und -Dietikon) noch ausgebaut. Er hat eine junge, hungrige Mannschaft, wie an der Abwehr im Cupspiel jüngst gegen den Zweitligisten Horgen (2:0-Sieg) zu sehen war: Sabri Usta (Jahrgang 1994), Sandro Seiler (92) und Kevin Rodriguez (91) bildeten drei Viertel der Verteidigung. Die Unerfahrenheit kann durch die Routiniers aufgefangen werden. Allen voran durch den in der vergangenen Saison besten Schlieremer Mete
Güner.

Ebenfalls vielversprechend: Altstetten wird mit seinem eigentlichen Fanionteam offenbar in der Gruppe 1 antreten, und YF Juventus ist in die Gruppe3 umgeteilt. Schlierens Chancen stehen sehr gut. Morgen kann es zum Auftakt gegen Seefeld II den Grundstein legen.