Fussball
Schlieren-Trainer Dominik Stutz setzt sich und sein Team unter Druck

Trotz gewichtiger Abgänge gibt Stutz als Saisonziel das Erreichen der Auf-/Aufstiegsrunde NLA/NLB aus. Dafür müssen die Limmattalerinnen die Qualifikation unter den besten zwei abschliessen.

Raphael Biermayr
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Trainer Dominik Stutz hat Vertrauen in sein Team.

Trainer Dominik Stutz hat Vertrauen in sein Team.

bier

Nach bald einem Jahr auf dem Zelgli fühlt sich Dominik Stutz deutlich wohler, da sicherer in seinen Einschätzungen. «Ich kenne die meisten anderen Trainer, wir haben ein gutes Einvernehmen», sagt der bald 35-Jährige. Die Connections ermöglichen ihm, ein Vorhaben aus seinen früheren Vereinen auch in Schlieren einzuführen: «Ein Spiel gegen Jungs.» So werden die Frauen nächstens gegen die vereinseigenen B-Junioren antreten.

Der Kader bleibt klein: Mit Jessica Berger und Melina Scodeller hat die Flügelzange das Team in Richtung NLA verlassen, womit eine Menge Kreativität und Skorerpunkte verloren gegangen sind. Die Neuzugänge Ramona Miotti (Sturm) und Désirée Habermacher (Flügel) sollen helfen, diesen Verlust zu kompensieren.

Die Saison beginnt für den FCS am 18. August mit dem Match gegen Absteiger Thun. Die Berner Oberländerinnen zählen neben Aarau und Lugano erneut zu den Favoriten um
einen Platz unter den ersten zwei. Und Schlieren? «Unser Ziel ist die Aufstiegsrunde», sagt Stutz selbstbewusst. Eine Ansage, die nicht nur der aktuellen Anfangseuphorie geschuldet sein soll.