Faustball

Schlieren kehrt auf die Siegesstrasse zurück

Die Schlieremer feieren zwei Siege und können sich in der Tabelle wieder nach vorne orientieren.

Die Schlieremer feieren zwei Siege und können sich in der Tabelle wieder nach vorne orientieren.

Die Limmattaler holen sich in der Heimrunde zwei wichtige Siege und stoppen Negativserie

Es war mehr als nur eine Heimrunde, die auf die Schlieremer Faustballer wartete. Nach einem vielversprechenden Start in die NLB-Saison, mit drei Siegen aus vier Spielen, mussten die Limmattaler unten durch. In den letzten beiden Doppelrunden konnten die Zürcher keinen Sieg mehr verbuchen und rutschten so auf den drittletzten Rang ab.

Viele Absenzen ware das Problem

«Wir hatten in den letzten beiden Runden sicher gute Gegner, mit Olten sogar den ungeschlagenen Leader, aber unser Problem waren die vielen Absenzen, welche wir verkraften mussten. Wir konnten so keine Wechsel tätigen, wenn es einmal nicht lief oder Spieler am Limit waren. So fehlte uns jeweils wenig für einen Sieg, aber es reichte halt einfach nicht», meinte Schlierens Hauptangreifer Manuel Vogel.

Doch die Heimrunde in Schlieren schien unter einem anderen Stern zu stehen. Allein das schöne Wetter zeugte davon. Die Schlieremer spielten frisch auf und konnten beim Startspiel gegen Schneisingen die zwei Punkte schnell und diskussionslos mit 3:0 ins Trockene bringen. Vor allem Hauptangreifer Manuel Vogel konnte durch ein gutes Auge und seine genau platzierten Schläge immer wieder die Aargauer Defensive aushebeln.

Diskussionslos gegen Neuendorf II

Sandro Hunziker, zweiter Angreifer der Limmattaler, sah nur bei den Satzanfängen, wo es gegen die Schneisinger jeweils eng war, noch Verbesserungsbedarf. In der zweiten Partie gegen Neundorf II liessen die Schlieremer dann keine Fragen mehr aufkommen und nutzten vor allem die Unsicherheiten und Fehler der Solothurner eiskalt aus. So gewannen die Limmattaler auch diese Partie deutlich mit 3:0 und konnten sich mit vier wichtigen Punkten aus der Heimrunde wieder zurückmelden.

Die Schlieremer mussten dafür nicht einmal einen der angesprochenen Wechsel verzeichnen. Dies sei auch nicht nötig gewesen, wie Sandro Hunziker äusserte: «Es lief einfach alles gut und so konnten wir die Ersatzleute, welche zum Teil noch angeschlagen waren, auch schonen. Das ist sicher auch wichtig für den weiteren Verlauf der Saison.»

Nach vorne orientieren

Druck hätten die Spieler aufgrund der vier vorausgehenden Niederlagen nicht gespürt, wie Hunziker erklärt: «Wir nehmen Spiel für Spiel und darum dachten wir gar nicht an die beiden Null-Runden.» Nach den beiden Siegen wolle man sich wieder nach vorne orientieren, wie Manuel Vogel sagt: «Unser Ziel sind die Top vier der NLB. Dafür wollen wir nun kämpfen. Wenn wir auch bei den nächsten Runden wenig Absenzen haben, ist dieses Ziel sicher erreichbar. Vom Potenzial her gehören wir in diese Tabellenregion.» Den geforderten vierten Rang haben die Limmattaler nun inne und bekommen in der nächsten Runde am Samstag die Möglichkeit, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

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