Fussball
Schlieren ist der Gejagte

Die Schlieremer Fussballerinnen haben in ihrem letzten Match vor der Winterpause gegen Rapperswil-Jona nur 1:1 gespielt. Trotzdem führen sie die NLB-Tabelle mit drei Punkten vor Kirchberg an.

Maila Bermejo
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Limmattaler Zeitung

«Die Hinrunde war lang und intensiv und ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Spielerinnen, wenn auch fünf bis sechs Punkte mehr möglich gewesen wären», sagt FCS-Trainer Roger Gutweniger und fügt nicht ohne Stolz an: «Wir sind die Gejagten in der Nationalliga B.»

Schlieren diktiert meistens

Diese Rolle hatten die Schlieren-Frauen auch schon in vorhergehenden Jahren inne – mit dem Unterschied, dass sie ihr in der laufenden Saison auch wirklich gewachsen sind. «Die Spielerinnen haben Fortschritte im spielerischen Bereich gemacht und gelernt, das Zepter zu übernehmen und das Spiel zu diktieren», so Gutweniger.

Ein wichtiger Fortschritt, denn Schlieren möchte auch dieses Jahr wieder um den Aufstieg in die NLA mitspielen und so herausfordernde Spiele bestreiten können, welche das Team weiterbringen.

Stimmung als Erfolgsrezept

Und alle Zeichen deuten darauf hin, dass es die Limmattaler Fussballerinnen tatsächlich schaffen könnten. Gutweniger verfügt über ein sehr ausgeglichenes Team, ein breites Kader und wenige Verletzte.

Die verschärfte Konkurrenzsituation innerhalb der Mannschaft scheint den Spielerinnen gutzutun, wobei die Angewöhnung auch ihre Zeit brauchte. «Doch auch wenn jede Spielerin momentan starke Leistungen zeigt, das Erfolgsrezept sehe ich vor allem in der tollen Stimmung, die bei uns herrscht», betont der Trainer. «Ohne diesen starken Zusammenhalt wären wir nicht die Nummer eins.» Mit einer besseren Chancenauswertung würde sich die Dominanz noch stärker niederschlagen.

Hohe Trainingsintensität

Im Dezember schrauben die Schlieremerinnen das Training auf eine Einheit pro Woche herunter, um nach den Weihnachtsferien wieder auf viermal Training pro Woche zu erhöhen. «Dank einer intensiven Vorbereitung und dem Trainingslager im Februar wollen wir optimal vorbereitet Fussballin die Rückrunde starten», verrät Gutweniger seinen Plan.