Faustball
Schlieren bleibt auf zwei Punkten sitzen

In der ersten von drei Heimrunden in der Nationalliga B unterliegen die Schlieremer sowohl in der Partie mit Elgg-Ettenhausen II als auch gegen Rebstein.

Michel Suter
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NLB-Faustball: Schlieren
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Die Schlieremer im Angriff
Sandro Hunziker hat das ganze Feld für sich
Manuel Vogel macht Druck

NLB-Faustball: Schlieren

Michel Suter

Beide Spiele verloren, nur einen Satz gewonnen - das ist die magere Bilanz von Schlieren von der ersten Heimrunde. «Das ist schon ein Dämpfer», gab Sandro Hunziker sichtlich enttäuscht zu. «Von der Qualität her müssten wir eigentlich besser sein.»

Allerdings kommt Schlieren derzeit auch viel Qualität abhanden. So sind mit Roger Felchlin und Marcel Gertsch gleich zwei Leistungsträger abwesend. Und Captain Christian Steuer und Sven Aebersold konnten am vergangenen Samstag aus privaten Gründen nicht mittun. «Das macht sehr viel aus, wenn wir auf so viele Spieler verzichten müssen», erklärt Hunziker, «denn dann müssen wir mit fünf Spielern durchspielen.»

Gegenwehr so gut wie möglich

Trotzdem konnte Schlieren Elgg-Ettenhausen in der ersten Partie gegen zumindest phasenweise Paroli bieten. Nachdem der Gast den ersten Satz knapp für sich entschieden hatte, gewann das Heimteam den zweiten deutlich mit 11:6. Die Hausherren schienen in die Partie gefunden zu haben.

Doch Elgg-Ettenhausen konterte zu Beginn des dritten Durchgangs gleich mit vier Punkten in Folge und gab den Satz nicht mehr aus den Händen. Der vierte Abschnitt war dann wesentlich umkämpfter: Die Schlieremer vergaben drei Satzbälle, ehe die Gäste mit zwei Punkten in Folge den Durchgang gewannen - und damit die Partie.

Hatte Schlieren in der ersten Partie wenigstens mithalten können, war es in der zweiten chancenlos. Rebstein überrannte die Limmattaler geradezu. Den ersten und den dritten Satz gewannen die Ostschweizer klar mit 11:3. Einzig den zweiten Satz konnten die Gastgeber ausgeglichen gestalten, doch auch diesen verloren sie mit 9:11.

Hinter den Erwartungen zurück

So bleibt Schlieren sitzen auf seinen zwei Punkten, die es mit seinem Sieg gegen Oberwinterthur in der ersten Runde geholt hat, und belegt lediglich den 7. Rang in der Tabelle. Damit ist die Mannschaft von ihren eigenen Ansprüchen deutlich entfernt. «Wir haben zwar keine Ambitionen auf den Aufstieg», sagte Hunziker, «doch wir müssten eigentlich schon im oberen Tabellendrittel mitspielen.»

Cup am Mittwoch

Immerhin können sich die Limmattaler bereits am Mittwoch im heimischen Unterrohr rehabilitieren - zumindest für die Niederlage gegen Rebstein. Dann treffen nämlich die beiden Teams nämlich im Cup aufeinander (ab 19.45 Uhr). Zwar müssen die Schlieremer weiterhin auf Gertsch und Felchlin verzichten, doch Aebersold und Steuer sollten wieder dabei sein.