Faustball
Schlieremer holen vier Punkte zum Saisonabschluss

Die Schlieremer schliessen die NLB-Saison auf dem vierten Schlussrang ab

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Versöhnliches Ende einer harzigen Saison: Patrick Nyffeler (links) schliesst ab. Archiv/RSO

Versöhnliches Ende einer harzigen Saison: Patrick Nyffeler (links) schliesst ab. Archiv/RSO

Limmattaler Zeitung

Bei heissem Wetter, hartem Platz und unberechenbaren Gegnern wartete vergangenen Samstag ein spannender letzter Spieltag auf die Limmattaler. Zunächst trafen sie auf Deitingen. Bereits im Spiel gegen Würenlos machte Deitingen nicht den Anschein, sich den möglichen Bronzemedaillenplatz noch sichern zu wollen. Und so erhoffte sich Schlieren einen einfachen Gegner. Doch den Limmattalern misslang der Start, wie schon so oft, gründlich. Offenbar hatten sie die Rechnung ohne sich selbst gemacht, denn ohne grosses Zutun von Deitingen waren sie schnell fünf Punkte im Rückstand.

Schlieren schien sich erneut selbst im Weg zu stehen. Bald war klar, der erste Satz war nicht mehr zu retten, und so wechselten die Limmattaler nach dem 11:8 für Deitingen in der Angabe Marcel Kunz für Marcel Liebi. «Cello» vermochte einmal mehr einen Impuls auszulösen und punktete teilweise mit tollen Angaben. So kam Schlieren mehr und mehr in Fahrt und konnte den Satz ungefährdet mit 11:4 für sich verbuchen. Der dritte Durchgang war stark umkämpft. Schliesslich konnte Schlieren Deitingen mit 11:9 niederringen. Im letzten Satz war dann Deitingen nicht mehr in der Lage, Schlieren etwas entgegenzusetzen: 11:4 für die Limmattaler.

Auf und ab gegen Würenlos

Im letzten Spiel der Saison wartete Gastgeber Würenlos auf Schlieren. Und auch in diesem Spiel schien Schlieren nicht richtig in Fahrt zu kommen. Die Abnahmen waren zu schwach, die Zuspiele zu unpräzise, die Abschlüsse nicht effizient genug.

So kam es, dass Schlieren den ersten Satz dieses Spiels mit 6:11 abgeben musste. Doch langsam passte die Abstimmung bei Schlieren wieder besser zusammen, die individuellen Fehler wurden reduziert und offensiv konnte direkter gepunktet werden.
So kamen die Limmattaler Schritt für Schritt zurück ins Spiel und konnten sich schliesslich mit 13:11 durchsetzen. Wieder auf der besseren Platzhälfte (mit der Sonne im Rücken) ging der dritte Satz mit 11:5 an Schlieren. Im vierten Durchgang hatten sich die Schliermer bald einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten erarbeitet. Doch plötzlich spielten sie eine Klasse schlechter. Würenlos kämpfte sich Punkt für Punkt heran, sogar ein Timeout der Gäste konnte den Bann nicht sofort brechen. Doch irgendwie schaffte es Schlieren, Würenlos nicht ganz die Oberhand zu überlassen und gewann den letzten Satz mit 11:9.

Versöhnlicher Abschluss

Die vier Punkte des letzten Spieltags bedeuteten für Schlieren letztlich den guten vierten Schlussrang
in der NLB. Vor allem nach dem schlechten Saisonstart können die Limmattaler zufrieden sein mit dieser Klassierung. Ein trauriges Ereignis trübt am Schluss aber die Freude: Sandro Hunziker hat sich an der zweitletzten Runde das Knie verletzt und fällt wohl auch für einen Teil der kommenden Wintermeisterschaft aus. (LIZ)