Faustball
Schlieremer Faustballer sind auf Kurs

Die Bilanz der Schlieremer Faustballer ist zum Rückrundenauftakt der NLB-Feld-Meisterschaft ausgeglichen. Derzeit rangiert das Team auf dem dritten Tabellenplatz.

Beat Hager
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Michael Munjekovic konnte mit den Limmattalern vor heimischer Kulisse einen Sieg feiern. Otto Lüscher

Michael Munjekovic konnte mit den Limmattalern vor heimischer Kulisse einen Sieg feiern. Otto Lüscher

Unter ihrem neuen Spielertrainer Manuel Vogel starteten die Faustballer aus Schlieren in die laufende Spielzeit. Als einziger Zuzug konnte mit dem Deutschen Christian Steuer ein Bundesliga-Akteur aus Völklingen gewonnen werden, welcher aus beruflichen Gründen nach Zürich zog und mit seiner Erfahrung und Klasse ein Gewinn für Schlieren ist.

Mit Sandro Hunziker fehlt ein wichtiger Offensivspieler aufgrund einer Knieverletzung bereits seit dem vergangenen Herbst, während in der letzten Runde vor der zweimonatigen Sommerpause Marcel Gertsch, Lukas Gmür und Yves Stoller ebenfalls verletzungsbedingt pausierten. In der ersten Partie gegen Oberentfelden II kehrte der reaktivierte Oliver Estermann aufs Feld zurück.

Knappe Niederlage gegen Favoriten

Die Schlieremer zeigten sich im ersten Satz spiel- und kampfstark und verloren nur knapp mit 14:15. Nach einem klaren 4:11 bewiesen die Limmattaler im dritten Satz viel Moral und siegten nach einem 7:9-Rückstand noch mit 11:9. Mit einem 11:6 machten die Oberentfelder unter der Regie des ehemaligen Nationalspielers Nicolas Schwander im vierten Satz alles klar. «Wir haben gegen den Aufstiegsfavoriten gut mitgespielt, doch Oberentfelden spielte effizienter auf», zeigte sich Marcel Liebi realistisch.

Gegen Aufsteiger Staffelbach wurde Schlieren seine Favoritenrolle gerecht und vermochte mit 11:8 und 13:11 die ersten beiden Sätze für sich zu entscheiden. Nachdem Staffelbach den dritten Satz mit 11:6 überraschend für sich entscheiden konnte, machte Schlieren nach der Einwechslung von Liebi mit einem 11:6 im vierten Satz alles klar. «Dieser Satzverlust war unnötig. Wir passen uns häufig dem Gegner an. Wir sollten im Training mehr machen, denn eine wöchentliche Einheit ist in dieser Liga zu wenig», zeigte sich Liebi kritisch.

Für das Fanionteam ist es nun wichtig, dass die jungen Spieler in der Nationalliga B Fuss fassen. Die Schlieremer Faustballer sind gegenwärtig auf dem guten dritten Tabellenplatz rangiert, welchen es nun zu verteidigen gilt. «Unser Saisonziel ist ein Medaillenplatz, was für unsere verletzungsgeplagte und tolle Truppe schön wäre», stellte Liebi klar.