«Wenn wir realistisch sind, gibt es nur eins, um der Abstiegsrunde zu entgehen: drei Siege», sagt Urdorfs Trainer Dani Hüni nach der jüngsten 1:4-Niederlage gegen Chiasso. So oder so sind es für ihn die letzten Matches als Trainer der «Stiere».

Er hat die Spieler darüber informiert, dass er nach der laufenden Spielzeit zurücktreten wird. «Das hat nichts mit der Mannschaft oder den Resultaten zu tun, ich werde nach seinem Rücktritt als Zuschauer auf der Weihermatt anzutreffen sein», sagt der Unterländer.

Das darf man ihm glauben: Der im Beruf viel beschäftigte 47-Jährige ehelichte im vergangenen Jahr die ZSC-Topskorerin Christine Meier und wünscht sich nun eine Familie, für die er den Grossteil seiner Zeit investieren will.

Zuerst wünscht sich Hüni aber noch den Verbleib in der 2. Liga mit dem EHCU. Nach einem guten Auftritt gegen Chiasso hat sein Team immerhin die zuvor beim 2:5 gegen Bassersdorf verloren vermutete Ehre zurückgewonnen.

«Ich habe lange nicht mehr so viele positive Signale auf der Bank wahrgenommen», schildert der Coach seine Beobachtungen. Diese stimmen ihn positiv für die anstehenden Aufgaben, egal, wie lang die Saison noch dauert. «Nach der Niederlage gegen Chiasso haben wir uns darauf eingestellt, dass die Abstiegsrunde eine Möglichkeit sein kann», sagt Hüni.

Bereits als Abstiegsrundenteilnehmer feststehen St. Gallen und Rapperswil-Jona aus der Gruppe 2.