Niklausschwinget

Roman Schnurrenberger und Marco Nägeli erben Festsieg beim 80. Niklausschwinget

Haben gut lachen: Die beiden Sieger des Dietiker Niklausschwingets, Roman Schnurrenberger (Sternenberg, Schwingklub Zürcher Oberland) und Marco Nägeli (Obfelden, Schwingklub Am Albis).

Haben gut lachen: Die beiden Sieger des Dietiker Niklausschwingets, Roman Schnurrenberger (Sternenberg, Schwingklub Zürcher Oberland) und Marco Nägeli (Obfelden, Schwingklub Am Albis).

Die 100 angetretenen Schwinger zeigten vor rund 900 Zuschauern beim Niklausschwinget in der Stadthalle Dietikon einen animierten Wettkampf. Dabei lebte das Schwingfest von einigen deftigen Überraschungen.

So verlor der Mitfavorit und Eidgenössische Kranzschwinger Nick Alpiger bereits im ersten Gang gegen den Zürcher Oberländer Roman Schnurrenberger.

Ebenso überraschend war die Niederlage des zweiten Nordwestschweizer Eidgenossen und Sieger von 2015, Patrick Räbmatter, im dritten Gang gegen den aufstrebenden Zürcher Shane Dändliker.

Einzug in die Endausmarchung

Für den Schlussgang qualifizierten sich dann der Innerschweizer Damian Egli (Steinhuserberg) und der Nordwestschweizer Andreas Döbeli (Sarmenstorf) mit je vier Siegen und einer Niederlage. Den Einzug in die Endausmarchung verdiente sich Egli mit einem Sieg im fünften Gang gegen Räbmatter und Döbeli bodigte Dändliker.

Im Schlussgang verpasste Döbeli den Sieg nach einem explosiven Kurzzug haarscharf, aber auch Egli blieb stehts gefährlich. Trotz beidseitigen Bemühungen reichten sich die Beiden nach zehn Minuten als ebenbürtige die Hand.

Unverhofft, aber keineswegs unverdient

Vom gestellten Schlussgang profitierten die beiden Zürcher Roman Schnurrenberger (Sternenberg) und Marco Nägeli (Obfelden). Unverhofft aber keineswegs unverdient, konnten sie ihren ersten Festsieg feiern. Schnurrenberger besiegte nach seinem Startsieg gegen Alpiger im Ausstich auch Lukas Döbeli und den Thurgauer Eidgenossen Domenic Schneider.

Nägeli seinerseits konnte zu Beginn die starken Gäste Stefan Arnold und Dominik Roth mit einem Gestellten zurückbinden. In der zweiten Wettkampfhälfte holte er sich lauter Maximalnoten und schloss den Wettkampf mit einem Plattwurf gegen Dominik Roth ab.

Format in der Rangliste

Das ausgeglichene Teilnehmerfeld und die zahlreichen Überraschungen waren symptomatisch für den spannenden Wettkampfverlauf. Ständig wechselten sich die Akteure an der Spitze ab. Schlussendlich hatte die Rangliste aber Format.

Hinter dem Siegerduo und den Schlussgangteilnehmern platzierten sich der Thurgauer Mario Schneider und der Berner Eidgenosse Philipp Roth. Im vierten Rang reihten sich unter anderen Stefan Arnold, Hanspeter Luginbühl und Nick Alpiger ein. Mit Räbmatter im fünften und Domenic Schneider im siebten Rang erkämpften sich alle vier Eidgenossen die Auszeichnung.

Den ersten Sieg am ersten Wettkampf nur knapp verpasst: Wir haben den Urdorfer Valentin Fischer, der erst vor drei Monaten mit dem Schwingen begann, am Dietiker Niklausschwinget begleitet.

Viele Wege führten nach Dietikon: Mehr zur langjährigen Geschichte des Dietiker Niklausschwingets lesen Sie hier.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1