Die beiden Athletinnen des Regionalzentrums Zürich, Rebekka Stotz (Urdorf) und Alina Ring (Zürich), schafften am Wettkampf in Puurs ein seltenes Kunststück. Sie erreichten in den beiden Qualifikationsrouten exakt dieselbe Höhe und qualifizierten sich auf dem 18. Zwischenrang problemlos für den Halbfinal. Doch damit nicht genug, auch im Halbfinal erreichten sie wiederum exakt dieselbe Höhe und klassierten sich am Schluss ex aequo auf Rang 23. Stotz kommentiert dieses Resultat wie folgt: „Eigentlich wollte ich im Halbfinal so richtig Gas geben. Aber in der zweiten Qualiroute verletzte ich mich am Knie. Was es genau ist, weiss ich noch nicht, das werden Untersuchungen in den nächsten Tagen zeigen. Ich hoffe, dass ich bald wieder Vollgas geben kann.“

Auch Ring ist wegen einer Armverletzung nicht ganz in Topform und kommentiert den Wettkampf wie folgt: „Mit meiner Leistung in der Qualifikation war ich eigentlich sehr zufrieden und stieg auch optimistisch in den Halbfinal. Leider ist dann nicht alles wie geplant aufgegangen. Einen eigentlichen Grund für die mässige Halbfinalleistung gibt es nicht, aber es wäre sicher mehr drin gelegen. Insgesamt war es aber trotzdem ein cooler Wettkampf.“ Als weitere Schweizerin konnte sich Andrea Kümin (Winkel) für den Halbfinal qualifizieren. Sie erreichte als beste des Teams Rang 21. Den Wettbewerb in Puurs gewann die Koreanerin Jain Kim vor Mina Markovic (SLO) und der Lokalmatadorin Anak Verhoeven (BEL).

Bei den Herren gewann der Slowene Domen Skofic vor Jakob Schubert (AUT) und Ramon Julian Puigblanque (ESP). Bester Schweizer wurde Dimitri Vogt (Worben) auf Rang 27. Er verpasste damit den Halbfinal nur ganz knapp. Die beiden Athleten des Regionalzentrums Zürich belegten mit Kevin Huser (Widen) Rang 45 und mit Obed Hardmeier Rang 47.