Racketlon
Racketlon Weltelite traf sich in Schlieren

Das fünfte Racketlon Swiss Open wurde in diesem Jahr erstmals in der international höchsten Turnierstufe ausgetragen. «Wir zählen somit weltweit zu den vier wichtigsten Turnieren», zeigte sich OK-Präsident Nico Hobi begeistert.

Beat Hager
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Zusammen mit einem engagierten Organisationskomitee, sowie rund 40 Helfern sorgte das Team für die über 210 Teilnehmer für einen reibungslosen Spielbetrieb.

Waren bei den Männern in Schlieren gleich sechs Spieler aus dem Top Ten am Start, waren es bei den Frauen deren fünf. Die hervorragende Infrastruktur im Vitis machte es möglich, dass auf 34 Plätzen gleichzeitig in Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis gespielt werden konnte.

In der Elitekategorie der Männer stellte die Weltnummer 1, Christoph Krenn, einmal mehr sein Können unter Beweis und der 28-jährige Österreicher wurde erst im Final durch den dänischen Badmintonspezialisten Jesper Ratzer richtig gefordert. Durch einen Sieg mit vier Punkten Differenz holte der zwei Meter grosse Wiener nach 2008 seinen zweiten Titel in Schlieren.

Die Zuschauer sahen im Finale viele Ballwechsel der Extraklasse in sämtlichen Einzelsportarten, wobei der Tennisspezialist des TC Radolfzell am Schluss alles klar machte und sich so das Preisgeld von 700 Euro ergatterte. «Ein Sieg hier in Schlieren gegen dieses Klassefeld bedeutet mir sehr viel», so Krenn, welcher mit seinem Partner Michael Dickert in Schlieren auch den Sieg im Doppel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigte.

Souveräne Leistung von Hobi

Für eine Überraschung sorgte mit Nico Hobi die Schweizer Nummer 1 mit dem fünften Platz. Nach dem Viertelfinal-Out gegen den Turniersieger Krenn wehrte der 32-jährige Zürcher im Klassierungsspiel gegen den Österreicher Michael Dickert im Tennis sieben Matchbälle ab und gewann die Partie per Entscheidungspunkt. «Mit dem fünften Schlussrang bin ich mehr als zufrieden», betonte Hobi.

Fünfter Rang für Nicole Eisler

Drei Wochen nach ihrem Sieg in Belgien konnte die Britin Isanelle Tyrell bei ihrer ersten Teilnahme in Schlieren ihre aktuell gute Form erneut unter Beweis stellen. Im Final vermochte sie die favorisierte und zweifache Swiss-Open-Siegerin Silke Altmann aus Deutschland mit 70:58 klar auf den zweiten Platz zu verweisen.

Auch die Schweizer Nummer 1 und Welt-Nummer 4 Nicole Eisler konnte ihre guten Resultate der letzten Turniere bestätigen und sich als bester Schweizerin auf dem fünften Rang klassieren.